Endlich wieder wichtig? So denkt Werner über seinen Leipzig-Abschied | OneFootball

Endlich wieder wichtig? So denkt Werner über seinen Leipzig-Abschied | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·1. Februar 2026

Endlich wieder wichtig? So denkt Werner über seinen Leipzig-Abschied

Artikelbild:Endlich wieder wichtig? So denkt Werner über seinen Leipzig-Abschied

Mit 216 Einsätzen für RB Leipzig und 103 für den VfB Stuttgart verabschiedet sich Timo Werner erneut und womöglich endgültig aus dem Bundesligafußball. Nach seinem Wechsel zu RB gelang dem heute 29-Jährigen zunächst ein beeindruckender Aufstieg, der ihn letztlich zum FC Chelsea führte. Dort absolvierte er weitere 89 Spiele, bevor er wieder nach Leipzig zurückkehrte. Bei seiner zwischenzeitlichen Leihe zu Tottenham kam der Stürmer jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, weshalb er 2025 erneut nach Leipzig zurückkam.

Dort gelang es ihm endgültig nicht, sich für Einsatzzeiten zu empfehlen. 13 Minuten in der Bundesliga waren alles, was ihm in der Saison 25/26 blieb. Der ablösefreie Winterwechsel in die USA zu den San José Earthquakes war an diesem Punkt für Werner die naheliegende Konsequenz. Jetzt erklärt der gebürtige Stuttgarter, warum er sich so entschieden hat.


OneFootball Videos


"In den letzten sechs Monaten eine harte Zeit"

Werner machte selbst keinen Hehl daraus, wie schwer die letzte Phase für ihn war: "Es ist kein Geheimnis, dass ich in den letzten sechs Monaten eine harte Zeit hatte. Ich habe bereits im Sommer über die MLS nachgedacht, aber die richtige Entscheidung war damals, aus verschiedenen Gründen in Leipzig zu bleiben."

Am Ende war es vor allem die fehlende Einbindung, die bei ihm den Ausschlag gab: "Wenn man nach sechs Monaten nicht so involviert ist, wie man es möchte, und nicht das tut, was man die letzten 15 Jahre genossen hat, will man zurück in dieses Geschäft. Man will zurück in die tägliche Arbeit auf dem Platz, mit dem Ziel, am Wochenende zu gewinnen, Trophäen zu jagen. Das hat mich motiviert zu sagen: 'Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt.'"

Wie wichtig wird Werner in den USA?

Aufgrund von "Visumsgründen" und laut der Bild erwartetem Nachwuchs muss Werner auf einen Großteil der Vorbereitung verzichten. Bruce Arena, Trainer und Sportdirektor der San José Earthquakes, sagte dazu: "Er wird kurz vor dem ersten Spiel hier sein. Wir hatten schon gescherzt: Er will quasi aus dem Flugzeug steigen und sofort spielen."

Wie schnell Werner nach den letzten Monaten wirklich bei 100 Prozent ist, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass er nicht in die USA gewechselt ist, um seine Karriere nur auslaufen zu lassen: "Ich möchte kein Spieler sein, der aus Europa kommt und nur zeigt: 'Ich habe die Champions League gewonnen'. Nein, ich möchte ein Teamplayer und ein Anführer sein und den anderen Jungs helfen."

Weitere RB Leipzig-News lesen:

feed

Impressum des Publishers ansehen