FC Bayern München
·5. Oktober 2026
Engagement vom Fußballplatz bis zum Münchner Rathaus

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·5. Oktober 2026

Ob beim Elite Cup am FC Bayern Campus, im Zusammenspiel mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen von „Schule ohne Rassismus“ oder beim Fachtag für Zivilcourage: In den vergangenen Wochen hat die Initiative „Rot gegen Rassismus“ des Deutschen Meisters bei einigen ganz unterschiedlichen Veranstaltungen erneut deutliche Zeichen für Vielfalt, Respekt, Zivilcourage und ein entschlossenes Eintreten gegen Diskriminierung gesetzt. Von interaktiven Angeboten bei Jugendturnieren oder in Schulen über Workshops bis hin zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Justiz und Zivilgesellschaft: Der FC Bayern zeigt, für was er neben seinen sportlichen Ambitionen steht.
Den Auftakt bildete der U15 Elite Cup am FC Bayern Campus. Im Rahmenprogramm des internationalen Jugendturniers war „Rot gegen Rassismus“ mit seinem Aktivierungsstand vertreten. Neben verschiedenen Bewegungsstationen konnten sich die Besucherinnen und Besucher beim eigens von der Initiative entwickelten Quiz mit den Themen Vielfalt, Respekt und Diskriminierung auseinandersetzen. Unter anderem beteiligten sich Besucherinnen und Besucher aus Portugal, England und Italien.
Auch beim Kennenlerntag an der Mittelschule Rockefellerstraße, der neuen Patenschule des FC Bayern im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wurde das Quiz genutzt, um sich auf interaktive Weise mit den Themen Rassismus, Vielfalt und couragiertem Handeln zu befassen. Der Besuch markierte den Auftakt des künftigen Miteinanders zwischen der Schule und „Rot gegen Rassismus“ und bot die Gelegenheit, die Initiative sowie ihre Arbeit im schulischen Umfeld vorzustellen.
Alle Infos zur Initiative „Rot gegen Rassismus“:
Beim Fachtag „Mehr als Mut – Zivilcourage beginnt bei Dir!“ im Kulturzentrum LUISE leitete das „Rot gegen Rassismus“-Mitglied Rio Grumbrecht gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Initiative den Workshop „Rot gegen Rassismus – Haltung leben!“ Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie Haltung im Alltag und im Sport sichtbar werden kann und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Diskriminierung bestehen. Unterstützt wurde „Rot gegen Rassismus“ an diesem Tag wie so oft durch engagierte Mitglieder von „PACK MA’S“, dem Ehrenamtsprogramm des Vereins. Der Fachtag ermöglichte einen intensiven Austausch mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Eine Teilnehmerin fasste ihren Eindruck mit den Worten zusammen: „Ich finde es unfassbar bereichernd, wie der FC Bayern sich für unsere Demokratie einsetzt.“
Im Rahmen des Workshops „Antisemitische Straftaten in Bayern und Österreich“ hielt das Initiativen-Mitglied Erik-Maurice Böhm beim fünften Treffen der österreichisch-bayerischen Expertinnen- und Expertengruppe zu antisemitischen Straftaten den Impulsvortrag „Rot gegen Rassismus – Entschlossen gegen Rassismus im Sport“. Dabei erläuterte er im Münchner Rathaus den ganzheitlichen Ansatz der Initiative und zeigte auf, wie der FC Bayern durch Sensibilisierung, Bildungsangebote und konkrete Maßnahmen Verantwortung übernimmt. An der Veranstaltung nahmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Justiz, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft teil. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten neben Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern, unter anderem Adalbert Bicserdy, Generalkonsul der Republik Österreich, oder Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus. Das Schlusswort sprach Mona Fuchs, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München.







































