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·15. Juli 2026

England-Kritik: Experten zerlegen Tuchel-Team

Artikelbild:England-Kritik: Experten zerlegen Tuchel-Team
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WM-Halbfinale England gegen Argentinien 1:2 (0:0) in Atlanta am späten Mittwochabend, Fussballdaten.de mit den ersten Reaktionen.

Der Weltmeister Argentinien kam spät zurück, aber er kam. 1:1 durch Enzo Fernandez (86.) und 1:2 durch Lautaro Martinez per Kopf (90. + 2) nach der 1:0-Führung von Anthony Gordon (55.).


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England-Kritik: Experten zerlegen Tuchel-Team

Es war die erste Chance in diesem Spiel, aber England brachte es nicht „über die Linie“, wie es Harry Kane vor dem Spiel formuliert hatte.

60 Jahre nach dem einzigen WM-Titel von 1966 verpassten es die „Three Lions“ wieder, wie 2018, nach eigener Führung ins Finale einzuziehen.

Es war das sechste WM-Spiel zwischen England und Argentinien.

„England hat nach dem 1:0 nicht aufgegeben, aber mental sind sie aus diesem Spiel rausgegangen“, schimpfte Ex-Premier-League-Profi Jan Age Fjörtoft bei Servus TV.

„Wie 2018“, kritisierte BBC-Sport, „England verliert nach einer Führung erstmals seit dem 11. Juli 2018 gegen Kroatien. England hatte nur fünf Torschüsse, das war ihr schlechtester Wert in der gesamten WM 2026.“

England-Idol: „Wir haben uns zurückgelehnt!“

„Wir waren in so einer guten Position – und wussten nicht, was wir tun sollten“, sah es England-Idol „Wild Wayne“ Rooney (40) bei BBC-One, „wir haben uns zurückgelehnt und ihnen erlaubt, zurückzukommen.“

Und dann legte Rooney nach: „Tuchel hat aufgegeben und Englands WM-Traum ruiniert.“

Genau. England in Roo-ins.

„Gebrochene Herzen in Atlanta“, titelte die Online-Ausgabe des Daily Mail am Mittwochabend und zeigte den auf der Tribüne enttäuschten Sir David Beckham (51), der England 2002 zum letzten WM-Sieg gegen Argentinien (1:0) geführt hatte.

Der frühere englische Nationalspieler Alan Shearer sah indes klar: „Das bessere Team hat gewonnen, das muss man ehrlich sagen. Sie sind zurückgekommen, haben zwei Mal den Pfosten getroffen und sind nie in Panik geraten. Auch wenn es weh tut: Sie haben es verdient, am Sonntag im Finale zu stehen. England konnte vor allem physisch keine Antwort mehr geben.“

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