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·13. Januar 2026
Englische Woche: Kann Borussia in Sinsheim nachlegen?

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·13. Januar 2026

Am Sonntag war es so weit: Für Borussia stand der Bundesliga Auftakt im neuen Jahr an. Zuhause konnte man dank eines 4:0-Sieges die ersten Punkte in 2026 holen. Am Mittwoch geht es direkt weiter. Um 20:30 Uhr gastiert man bei der TSG aus Hoffenheim.
Die Begegnung mit der TSG Hoffenheim findet in einer englischen Woche der Bundesliga statt. Allerdings mussten die Gastgeber aus Hoffenheim am Wochenende kein Spiel absolvieren. Das Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen fiel aufgrund des Sturmtiefs „Elli“ aus. Die Borussia musste hingegen am Sonntag spielen. Somit ist die Fohlenelf wieder an die Abläufe gewöhnt, auf der anderen Seite dürfte die TSG Hoffenheim aufgrund des Spielausfalls nicht erschöpft und bei vollen Kräften sein.
Die Gastgeber sind aktuell formstark. Von den letzten zehn Pflichtspielen verloren die Hoffenheimer nur zwei. Beim FC St. Pauli gab es Ende Oktober im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen eine Niederlage, in der Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer am 13. Spieltag den Dortmundern mit 0:2. Vor allem in der heimischen PreZero Arena konnte die TSG überzeugen. Nachdem die ersten drei Partien zu Hause verloren gingen, folgten vier Heimsiege am Stück. Gegen Heidenheim, Leipzig, Augsburg und den Hamburger SV erzielte Hoffenheim jeweils mindestens drei Treffer. Eine solche Serie war zuvor nur ein einziges Mal gelungen.In der laufenden Spielzeit zeichnet sich Hoffenheims Erfolg durch eine stabile Defensive aus. An den vergangenen zehn Spieltagen kassierte kein Team weniger Gegentore als die TSG. Aber auch offensiv wussten die Kraichgauer zu überzeugen. 26 der 29 Saisontore erzielte die TSG aus dem laufenden Spiel heraus. Einen höheren Wert in dieser Kategorie weist in der Bundesliga lediglich Tabellenführer Bayern München auf (52). Sie sind eine spielstarke Mannschaft und besitzen im Kader einige Talente wie z. B. Fisnik Asllani. Der mittlerweile 23-jährige Angreifer stand in der laufenden Saison in allen 15 Ligaspielen auf dem Platz und ist mit sechs Toren und zwei Vorlagen aktueller Topscorer der TSG Hoffenheim.
Im Tor führt aktuell kein Weg an Moritz Nicolas vorbei. Auf ihn dürfte Eugen Polanski wie gewohnt setzen. Auf den Feldspielerpositionen könnte hingegen rotiert werden. Die Abwehrreihe, bestehend aus Diks, Elvedi und Sander, dürfte aber voraussichtlich auch gegen die Kraichgauer zum Zug kommen. Auf der linken Außenbahn muss sich Eugen Polanski zwischen Luca Netz und Lukas Ullrich entscheiden. Lukas Ullrich verlängerte vor Kurzem seinen Vertrag und ist sicherlich wieder heiß, zu starten. Wie sich Polanski entscheidet, gilt es abzuwarten. Auch auf der rechten Außenbahn hat der Cheftrainer mit Jens Castrop und Joe Scally zwei Optionen. Der Amerikaner Scally kommt mit einer Menge Rückenwind aus dem ersten Spiel, schließlich konnte er ein Tor zum 4:0-Sieg beisteuern.Im Zentrum haben sich Engelhardt und Reitz etabliert. Hier wird Polanski wahrscheinlich keine Wechsel vornehmen. Im offensiven Mittelfeld sind Honorat und Neuhaus Anwärter auf einen Startelfplatz. Allerdings hat Polanski mit Sommerneuzugang Reyna eine weitere Option. Im Sturm wird Borussias Toptorschütze Haris Tabakovic erwartet.
Der Trainingsplatz war zum Start in das neue Jahr gut gefüllt. Aktuell fehlen der Borussia die Langzeitverletzten Tim Kleindienst (Knie-OP), Nathan Ngoumou (Trainingsrückstand) und Robin Hack (Knieprobleme). Zudem fehlte Torhütertalent Tiago Pereira Cardoso zuletzt aufgrund von Krankheit.
Eugen Polanski erwähnte auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag, dass die TSG aus Hoffenheim laut Statistik der intensivste Gegner der Liga ist. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und erwarten ein schweres Auswärtsspiel“, führte Eugen Polanski fort. „Die Fohlenelf muss defensiv und offensiv alles reinhauen, um den formstarken Gegner unter Druck zu setzen“, lauteten seine abschließenden Worte zum kommenden Gegner.Zum Spiel gegen den FCA sagte der Cheftrainer an anderer Stelle Folgendes: „Genauso wollten wir ins Jahr starten: sehr druckvoll und mit vielen Aktionen im gegnerischen Strafraum, die wir sehr gut genutzt haben. Gerade in der ersten Hälfte haben wir mit viel Energie gespielt. Vor allem das Nach-vorne-Verteidigen – also mutig durchzugehen, den Gegner zu langen Bällen zu zwingen und ihn in viele Zweikämpfe zu verwickeln – haben wir gut umgesetzt.“Haris Tabakovic sagte nach der Partie am Sonntag: „Wir starten mit drei Spielen binnen einer Woche in das Jahr, der Sieg war deshalb sehr wichtig. Jetzt gilt es, am Mittwoch in Hoffenheim an diese Leistung anzuknüpfen.“ Ob das der Fohlenelf gelingen kann, wird man am Mittwochabend sehen.
Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim duellieren sich am Mittwochabend zum 40. Mal in einem Pflichtspiel. Die Bilanz ist ausgeglichen: Beide Vereine gingen je zwölfmal als Sieger vom Feld. 15 Partien endeten mit einem Remis. Der Sieger der anstehenden Partie wird die Bilanz also auf seine Seite ziehen können.Für Borussias Cheftrainer Eugen Polanski ist die Begegnung mit der TSG sicherlich eine besondere. Von Januar 2013 bis Juni 2018 stand er bei den Kraichgauern als Spieler unter Vertrag. Polanski bestritt mit Abstand seine meisten Bundesligaspiele für Hoffenheim, in seinen 123 Einsätzen erzielte er als defensiver Mittelfeldspieler neun Treffer. Ebenso trifft Gladbachs Leihgabe Haris Tabakovic am Mittwoch auf seinen Stammverein.
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📷 Photo by Lars Baron/Getty Images









































