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·3. Februar 2026
„Enorme Vorfreude“: U19 des 1. FC Köln empfängt Inter Mailand zum Rekord-Spiel vor 50.000 Fans

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Daniel Mertens
3 Februar, 2026
Am Mittwochabend tritt die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand an: Trainer Stefan Ruthenbeck will seine Stadion-Erfahrung nutzen, um seine Schützlinge auf das Erlebnis vorzubereiten.

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Stefan Ruthenbeck weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, an der Seitenlinie im Rhein-Energie-Stadion zu stehen. Der heute 53-Jährige war in der Saison 2017/18 ein halbes Jahr lang Trainer der FC-Profis. Den Abstieg aus der Bundesliga konnte er zwar nicht mehr verhindern, weiß dafür aber, was am Mittwochabend atmosphärisch auf seine Schützlinge warten wird. „Ich glaube, die Jungs sind ganz froh, dass ich da stehe, der das schon erlebt hat, und ein bisschen erzählen kann. Es geht darum, den Druck zu nehmen“, äußerte der Coach im Vorfeld der Partie.
Dabei müsse er auch ein wenig auf die Bremse treten: „Die Jungs haben so eine Vorfreude, so eine Euphorie auf das Spiel. Da muss man aufpassen, dass wir nicht überpacen. Ich bin stolz und habe eine enorme Vorfreude auf dieses Spiel. Es geht mir darum, alle anderen im Zaum zu halten, dass wir nicht zu euphorisch sind und einen Fokus darauf haben, dass die Fans positiv sein werden und die Jungs keine Angst davor haben, Fehler zu machen.“ Das Sechzehntel-Finale gegen Inter Mailand wird, anders als bei den FC-Spielen in den beiden Runden zuvor, in nur einer Partie entschieden. Die 50.000 Zuschauer werden also am Mittwochabend wissen, ob der Europa-Höhenflug der U19 sogar noch eine Runde weitergehen wird. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgt direkt ein Elfmeterschießen und keine Verlängerung.
Rein sportlich, so sieht es auch Ruthenbeck, geht Inter Mailand als Favorit in das Spiel. Aber am Ende könnte die Kulisse den entscheidenden Ausschlag zugunsten des FC geben, wird sie doch einen immensen Heim-Vorteil bedeuten. Die überwältigende Mehrheit wird den Inter-Spielern jedenfalls keinen Sieg wünschen. Wie gehen die Toptalente Italiens damit um? Ruthenbeck setzt derweil, wie in den Runden zuvor in Luxemburg und Dänemark, auf seinen U19-Stammkader. Experimente, etwa mit Etienne Borie oder Patrik Kristal, die beide auch spielberechtigt wären, wird es nicht geben. Said El Mala dürfte wiederum gar nicht mitspielen, weil er noch nicht lange genug dem FC angehört.
Stattdessen werden der Vorjahres-Kapitän Nick Zimmermann sowie Fayssal Harchaoui und Youssoupha Niang das U19-Aufgebot ergänzen. Fynn Schenten wird ebenfalls für die U19 auf Torejagd gehen. Der Shooting-Star traf bisher in vier Youth-League-Spielen fünfmal. Kurios: Zwei U19-Spieler verpassen die Startformation wegen einer Klassenfahrt. Das Duo, das Ruthenbeck im Vorfeld namentlich nicht benennen wollte, sei zwar zum Spiel zurück, aufgrund der vorherigen Abwesenheit jedoch raus aus dem Rennen um die erste Elf. „Wir können nicht entscheiden, ob sie aus der Schule rauskommen dürfen oder nicht, das entscheiden die Schulen“, erklärte der Trainer, „und wenn sie keine Freigabe bekommen, haben wir das zu akzeptieren.“
Sollte dem FC die Sensation gegen Inter gelingen, gehen die Blicke am Freitag gespannt ins Schweizerische Nyon. Dort findet am Mittag ab 13 Uhr die Auslosung des Achtelfinals statt.








































