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·10. September 2026
Enthüllt: Bleibt Lionel Scaloni Nationaltrainer von Argentinien?

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Nach dem verlorenen WM-Finale stellte Lionel Scaloni seine Zukunft bei der argentinischen Nationalmannschaft in Frage. Nun gibt es erste Anzeichen.
Für Lionel Scaloni war das WM-Finale 2026 wohl das schwerste Spiel als Nationaltrainer Argentiniens. Nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien stellte der 48-Jährige seine Zukunft deutlich in Frage. Verbandsboss Chiqui Tapia versucht ihn zwar von einer Verlängerung zu überzeugen, doch eine fixe Entscheidung gibt es noch nicht. Wie die Journalistin Veronica Brunati berichtet, stehen die Zeichen trotz der Bemühungen auf Abschied. Nachdem Rücktritt von Lionel Messi müsste die Albiceleste damit auf einen weiteren wichtigen Baustein des Erfolgs der vergangenen Jahre verzichten. Scalonis Vertrag läuft zum Jahresende aus.
Damit wären die beiden Länderspielpausen im September/Oktober und November wohl die letzten Spiele der Ära Scaloni. Beginnen würde die Abschiedstournee wohl mit Freundschaftsspielen gegen Burkina Faso und Benin, auf die Argentinien wohl zuhause trifft. Auch eine Verabschiedung von Lionel Messi vor heimischem Publikum ist dabei möglich.
Doch Brunati enthüllt noch ein weiteres interessantes Detail. Co-Trainer Walter Samuel möchte laut der Journalistin seine eigene Trainerkarriere starten. Demnach ist das Ziel des ehemaligen Verteidigers eine Station in Europa. Samuel ist seit der ersten Stunde Teil von Lionel Scalonis Trainerteam. Zuvor arbeitete er bei seinem Ex-Klub Inter Mailand (236 Spiele) und dem FC Lugano als Assistenztrainer. Denkbar wäre ein Engagement in Italien, wo er bei einem kleineren Klub anfangen könnte. Damit würde er in die Fußstapfen zahlreicher anderer Ex-Serie-A-Kicker, die ins Trainergeschäft wechselten, treten.
Ein weiteres Indiz für das Ende der Scaloni-Ära ist zudem die Personalie Pablo Aimar. Er arbeitet sogar seit Scalonis Zeit als U20-Nationaltrainer als dessen Assistent, könnte aber ebenfalls einen eigenen Weg einschlagen. Bei seinem Jugendklub River Plate könnte der Cheftrainerposten ab 2027 frei werden, denn der aktuelle Trainer Leo Ponzio, ein ehemaliger Mitspieler Aimars, ist interimistisch nur bis Saisonende angestellt.
Da die Spielzeiten in Argentinien nach dem Kalenderjahr laufen, müsste River Plate zum Jahreswechsel einen neuen Trainer präsentieren. Aimars Vertrag läuft ebenfalls Ende Dezember aus, womit er einen fließenden Übergang zu seinem Jugendklub hinlegen könnte, wo ihn der Cheftrainerposten durchaus reizen dürfte. Zudem gilt Aimar bei River Plate als Fanliebling und würde den Anhängern nach turbulenten Zeiten wieder mehr Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft geben.







































