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·26. April 2026
Enthüllt: FC Bayern wollte Leverkusen-Bosse holen

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Rudi Völler beim FC Bayern? Was heutzutage kaum vorstellbar ist, war beim Rekordmeister einst offenbar ein realistisches Szenario.
Wie Fernando Carro im Podcast Spielmacher erzählte, sollen sowohl Völler als auch Simon Rolfes bereits vom FCB gelockt worden sein. „Der Rudi hat es nicht gemacht, der Simon hat es nicht gemacht. Obwohl sie die Angebote gehabt haben. So wie ich höre“, sagte der CEO von Bayer 04 Leverkusen.
Der heutige DFB-Sportdirektor Völler war – mit Unterbrechungen – zwischen 1996 und 2023 in verschiedenen Rollen für die Werkself tätig. Ex-Profi Rolfes arbeitete Völler ab 2018 zunächst zu, seit 2022 ist er als Geschäftsführer Sport für den Bundesligisten tätig und war in der Kaderplanung maßgeblich am Double 2024 beteiligt.
Carro selbst könnte sich ohnehin nicht vorstellen, für den FC Bayern zu arbeiten. „Ich bin Leverkusener“, stellte der 61-Jährige klar, der den großen Erfolg im Selbstverständnis der Münchener begründet sieht: „Die innere Kultur des Vereins ist schon so geprägt, dass sie es gewohnt sind, zu gewinnen. Das macht es vielleicht einfacher, zu gewinnen. Ich glaube es ist diese gewisse Arroganz oder Selbstsicherheit, die solche Vereine haben.“
An der Säbener Straße haben alle „top Arbeit gemacht“, lobte Carro und betonte: „Alle. Herbert Hainer, Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge, die machen eine top Arbeit.“

Foto: Getty Images
Gegenüber dem Rekordmeister hat der Spanier in der Vergangenheit jedoch nicht immer so versöhnliche Töne angeschlagen. Als der Poker um Bayer-Juwel Florian Wirtz in vollem Gange war, beschwerte sich Carro über die offensiven Bemühungen der Münchener. „So etwas gehört sich eigentlich nicht. Mich hat es mehr gewundert als gestört, dass die öffentlich so aggressiv waren“, kritisierte der Manager damals und giftete auf einer Fanveranstaltung gegen Sportvorstand Max Eberl. Er halte „absolut nichts“ vom FCB-Funktionär, sagte Carro, entschuldigte sich aber später für seine verbale Entgleisung.
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