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·27. Februar 2026
Enthüllung über gescheiterten Kroos-Deal: "Da bin ich nach drei Minuten wieder gegangen"

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Für viele ist der Abgang von Toni Kroos eine der größten Fehler in der Transfer-Geschichte des FC Bayern. Jetzt hat sein ehemaliger Berater über die damaligen Verhandlungen ausgepackt.
Bis heute gilt die Verpflichtung von Toni Kroos als einer der größten Coups in der Vereinsgeschichte von Real Madrid – und gleichzeitig als einer der krassesten Fehleinschätzungen des FC Bayern. Im Sommer 2014 ließ man den zentralen Mittelfeldspieler nach einer herausragenden Weltmeisterschaft für "nur" 25 Millionen Euro zu den Königlichen ziehen.
Die Münchner hatten damals die Chance vertan, den Vertrag mit Kroos langfristig zu verlängern. Sein früherer Berater Volker Struth, der mit seiner Agentur Sports360 zahlreiche Top-Stars und Trainer – darunter auch Julian Nagelsmann – vertritt, hat jetzt einen Einblick in die damaligen Verhandlungen gegeben.
Im Bild-Podcast Phrasenmäher erinnert Struth sich an die kürzeste Verhandlungsrunde seiner Laufbahn zurück. "Bei Bayern haben wir mal eine Verhandlung gehabt über Toni Kroos. Da bin ich nach drei Minuten wieder gegangen, weil klar war, dass wir nicht zusammenkommen", enthüllte der 59-Jährigen.
Damals hatte man laut Struth völlig unterschiedliche Ansichten über die sportliche und finanzielle Wertschätzung. Daher hatte sich früh abgezeichnet, dass Kroos seinen Vertrag nicht verlängern würde. Mit nur einem Jahr Restlaufzeit verkaufte man den frischgebackenen Weltmeister schließlich an Real, wo Kroos eine zehn Jahre andauernde Ära mit unter anderem fünf Champions-League-Titeln prägte.
Bei den Bayern hat man allerdings gänzlich andere Erinnerungen an das damalige Gespräch mit Struth. "Wir hatten ein Wahnsinnsangebot gemacht und ihm gesagt: ,Wenn du das nicht akzeptierst, musst du gehen.‘", hatte Uli Hoeneß, der zum damaligen Zeitpunkt federführend für die Verhandlungen war, einst gesagt. Offensichtlich hatten die Spielerseite und der Verein unterschiedliche Ansichten, was ein "Wahnsinnsangebot" war.
In den Jahren nach dem Kroos-Abgang hatte sich Hoeneß immer wieder negativ über den Ex-DFB-Star geäußert. Möglicherweise, weil er sich selbst nicht eingestehen wollte, dass er damals eine grobe Fehlentscheidung getroffen hat?


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