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·10. Februar 2026
Entspannung in der Abwehr: Zwei Werder-Stars vor Comeback

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·10. Februar 2026

Bei Werder Bremen wird die Lage nach dem 0:1 gegen den SC Freiburg immer bedrohlicher. Mittlerweile sind die Grün-Weißen auf den Relegationsplatz abgerutscht – das Abstiegsgespenst spukt am Osterdeich also so fleißig wie lange nicht.
Das größte Problem bleibt dabei die Offensive, die eine der harmlosesten der gesamten Liga ist. Allerdings präsentiert sich auch die Abwehr der Hanseaten in den seltensten Fällen sattelfest, was auch an den vielen Verletzungen liegt. Hier gibt es nun immerhin Grund zur Hoffnung.
Denn mit Niklas Stark und Amos Pieper stehen zwei Innenverteidiger vor ihren Comebacks. Stark setzte dabei eine hartnäckige Hüftverletzung zu, weshalb er in dieser Saison bislang nur sieben Spiele machen konnte. Pieper wiederum zog sich vor zwei Wochen gegen Leverkusen eine Fleischwunde zu, die sich aufgrund von Rasenresten anschließend entzündete.
Auch deshalb wird er später als Stark zurückkehren. "Bei Niklas sieht es gut aus, dass er in dieser Woche anteilig wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann", sagte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer am Montag im Gespräch mit der Deichstube.
Bei Pieper wagte Niemeyer allerdings noch keine zeitliche Prognose, wann der Innenverteidiger wieder auf dem Platz stehen wird. "Bei Amos wird es noch etwas länger dauern, aber auch bei ihm geht es deutlich voran", betonte Niemeyer.
Die baldige Aussicht auf die Comebacks des Duos sei laut Werders Leiter Profifußball auch ein Grund, "weshalb wir keinen weiteren Innenverteidiger verpflichtet haben". Die Hoffnung ist, dass Stark und Pieper mit ihrer jahrelangen Bundesliga-Erfahrung die Bremer Defensive so schnell wie möglich wieder stabilisieren.
Gleichzeitig erhofft sich Niemeyer durch ihre Rückkehr auch einen Boost im Selbstvertrauen der Mannschaft: "Beide sind wichtige Säulen für uns, weshalb wir uns sehr darüber freuen, wenn wir sie bald wieder an Bord haben."
Klar ist: Pieper und Stark können gar nicht früh genug wieder zurückkehren, angesichts der prekären Situation. Sie sind gewissermaßen die zwei letzten Joker, die Werder noch spielen kann.
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