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·15. Januar 2026
Er flippte bei Viertelfinalpleite aus: Eto’o einige Spiele gesperrt

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·15. Januar 2026

Rund um Samuel Eto’o, den Verbandspräsidenten von Kamerun, gab es in den letzten Wochen und Monaten so einige Geschichten. Vor dem Afrika Cup trat er schon in Erscheinung, es gab Zoff mit dem Ex-Trainer.
Zudem soll Eto’o sogar Einfluss auf die Kadernominierung genommen haben, um zu verhindern, dass Vincent Aboubakar seinen Torrekord für die Kameruner knackt. Für die Nationalelf Kameruns war derweil im Viertelfinale des Wettbewerbs Schluss.
Und das brachte Eto’o ordentlich auf die Palme. Er war alles andere als begeistert, nicht vom Team, nicht von den Bedingungen, nicht vom Schiedsrichter.
Das ist passiert: In einem viral gegangenen Video ist zu sehen, wie Eto’o während des Spiels in der Präsidentenloge des Prinz-Moulay-Abdellah-Stadions aufsteht, tobt und wild gestikuliert. Offenbar wegen heftiger Kritik an einer Schiedsrichter-Entscheidung.
Die Szene wirkte schon fast surreal: Eto’o, aufgebracht, wendete sich in Richtung von CAF-Präsident Patrice Motsepe und Marokkos Verbandschef Fouzi Lekjaa, die nur wenige Plätze entfernt sitzen – und ihn offensichtlich ignorierten. Schon zuvor legten die Marokkaner, der Gegner Kameruns, Beschwerde gegen den Schiedsrichter aus Ägypten ein. Dieser wurde tatsächlich ausgetauscht, was Kamerun weiterhin auf die Palme brachte.

Foto: Getty Images
Eto’o wurde nun vom afrikanischen Verband für vier Spiele gesperrt, darf seine Funktionärsrolle also nicht im Stadion ausüben. Zudem kassierte er eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Dollar. Kameruns Verband Fecafoot nahm die Entscheidung der Strafe für Eto’o zur Kenntnis, klagt aber an, dass es ein unfaires Verfahren gegeben habe.
Interessant: Schon 2024, nach einem Spiel der Frauen bei der U20-WM, rastete Eto’o aus. Damals wurde er für ein halbes Jahr aus dem Verkehrt gezogen.









































