LAOLA1
·3. September 2026
Er ist die große Überraschung der bisherigen Salzburg-Saison

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·3. September 2026

Die bisherige Saison des FC Red Bull Salzburg hatte bereits die ein oder andere positive Überraschung parat.
Die größte davon hört aber mit Sicherheit auf den Namen Valentin Zabransky.
Hätte der Wiener es selbst glauben können, wenn man ihm vor der Saison gesagt hätte, dass er nach zehn absolvierten Pflichtspielen mehr oder weniger unumstrittener Stammspieler bei den "Bullen" sein würde?
"Nein, tatsächlich nicht. Es ist eine Riesenerfahrung für mich. Ich versuche, jedes Spiel mein Bestes zu geben, und bin glücklich, dass der Trainer auf mich setzt", so der Innenverteidiger.
Besagter Trainer heißt bekanntlich Danny Röhl und gibt zu, dass Zabransky ursprünglich nur als Innenverteidiger Nummer vier bis fünf eingeplant gewesen wäre: "In unserem Kopf war er noch nicht so weit. Aber in den letzten zehn Wochen hat er eine unglaubliche Entwicklung genommen."
Begünstigt von den Verletzungen von Tim Drexler und John Mellberg durfte der 19-Jährige in der Sommervorbereitung viele Spielminuten sammeln und überzeugte an der Seite des robusten Kevin Boma speziell aufgrund seiner Spieleröffnung - die kann er nämlich mit beiden Beinen richtig gut.
"Es ist ungewöhnlich für einen Rechtsfuß, so mit links aufbauen zu können", staunt Röhl.
Zabransky selbst sagt dazu: "Mir ist es egal, ob ich den Ball mit links oder rechts spiele - ich kann beides. Das ist natürlich eine riesengroße Waffe von mir."
Insgesamt sei der 1,93-Meter-Hüne "ein sehr kompletter Spieler, der ganz schnell sehr viele Sachen richtig macht", so Röhl. Zudem sei er "mutig. Er sieht die Räume nicht nur ballnah sondern auch die in der nächsten Linie."
Der ÖFB-U19-Teamspieler kann sich für sein Alter recht eloquent ausdrücken und wirkt extrem reif. "So war ich schon immer und werde ich immer sein. Das zeichnet mich auch ein bisschen aus", grinst Zabransky.
Erst kürzlich hat mit Jannik Schuster ein österreichischer Innenverteidiger aus dem eigenen Nachwuchs eine rasante Entwicklung in Salzburg hingelegt. Der Tiroler wechselte in diesem Sommer zum FC Brentford in die Premier League.
"Der Weg, den Jannik gegangen ist, ist natürlich ein Wahnsinn. Aber ich will mich nicht zu sehr auf die Zukunft konzentrieren. Ich bin im Hier und Jetzt, gebe jedes Spiel mein Bestes und dann werden wir sehen, was kommt", so der "Bullen"-Durchstarter.







































