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·28. Juli 2026

„Er ist kein Sündenbock!“: Galatasaray-Coach kritisiert Sané-Debatte nach der WM

Artikelbild:„Er ist kein Sündenbock!“: Galatasaray-Coach kritisiert Sané-Debatte nach der WM

Leroy Sané steht nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft erneut im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Während der Offensivspieler vielerorts für die Leistungen des DFB-Teams mitverantwortlich gemacht wird, erhält er nun prominente Unterstützung aus der Türkei. Galatasaray-Trainer Okan Buruk hat seinen Schützling deutlich in Schutz genommen und die Kritik an Sané scharf zurückgewiesen.

Im Gespräch mit Sky machte Buruk unmissverständlich klar, dass er die öffentliche Wahrnehmung des deutschen Nationalspielers nicht nachvollziehen kann. Für den Coach zählt Sané zu den Spielern, die bei der Weltmeisterschaft alles für die Mannschaft investiert hätten.


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Buruk: „Er hat unglaublich hart gearbeitet“

„Leroy ist einer der letzten Spieler, die man überhaupt als Sündenbock herausgreifen könnte. In jedem Spiel hat er alles gegeben und unglaublich hart für die Mannschaft gearbeitet“, erklärte Buruk.

Der Galatasaray-Coach sieht die Kritik an seinem Offensivspieler daher als ungerechtfertigt an. Aus seiner Sicht habe sich rund um Sané eine Dynamik entwickelt, die mit dessen tatsächlichen Leistungen auf dem Platz nur wenig zu tun habe.

Sané-Kritik als Modeerscheinung?

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Foto: IMAGO

Besonders deutlich wurde Buruk mit Blick auf die öffentliche Debatte nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft. „Leider ist es fast schon zur Mode geworden, ihm die Schuld zu geben. Ehrlich gesagt finde ich es sogar ein bisschen amüsant, dass die Leute Leroy Sané jetzt zum Sündenbock machen. Er hat bei der WM keineswegs schlecht gespielt“, betonte der 52-Jährige.

Mit seinen Aussagen stärkt Buruk seinem Spieler demonstrativ den Rücken. Während Sané nach dem Turnier erneut im Fokus der Kritik steht, sieht sein Trainer die Verantwortung für das Ausscheiden der DFB-Auswahl keineswegs bei dem Offensivspieler. Stattdessen macht Buruk deutlich, dass Sané aus seiner Sicht während der Weltmeisterschaft Einsatz, Laufbereitschaft und Teamgeist gezeigt habe – und deshalb zu Unrecht zur Symbolfigur der deutschen Enttäuschung gemacht werde.

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