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·25. August 2026
„Er muss lernen, damit zurechtzukommen“: Das ändert sich für Said El Mala beim FC

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Simon Bartsch
25 August, 2026
Er war zweifelsohne einer der Aktivposten der Kölner, doch der Ertrag blieb gegen Würzburg überschaubar. Die Fallhöhe ist eine große, denn der Scheinwerfer ist nun besonders auf den Kölner Youngster gerichtet.
Said El Mala überzeugte nicht gänzlich im Spiel gegen Würzburg (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)
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Das breite Lächeln der vergangenen Woche war nur selten zu sehen. So ein wenig fehlte Said El Mala im Duell gegen die Kickers aus Würzburg die Leichtigkeit – so zumindest der Eindruck von Außen. Doch die Fallhöhe schien auch besonders hoch. Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte der FC geschickt den Verbleib und kurz darauf die Vertragsverlängerung des Shootingstars und drehte gleichzeitig am großen PR-Rad. Gefühlt pflasterten LED-Reklamen das gesamte Stadtgebiet, auf denen das ganz offensichtlich neue Gesicht des FC werbewirksam sein neues Trikot mit der 10 präsentierte. Ein Pokalspiel gegen einen unterklassigen, aufopferungsvoll kämpfenden Underdog ist dagegen nur noch in seltenen Fällen der Schauplatz für den großen Glanz. Und so war das gesamte Kölner Spiel am Montagabend eher ein verbissener Fight, weniger eine spielerische Glanzleistung.
Dabei konnte man Said El Mala nicht den Drang absprechen, Akzente zu setzen. Immer wieder probierte es der Offensivspieler, suchte immer wieder das Eins-gegen-eins, das schnelle Dribbling und Lösungen. „Ich finde, er hatte schon in der ersten Halbzeit zwei richtig gute Aktionen, wo er von außen kommt und den Abschluss sucht“, sagte Thomas Kessler. „Oder sich da einmal richtig gut gegen zwei Spieler außen durchsetzt und den Ball perfekt ablegt und Bülti kommt einen Schritt zu spät. Sonst machen wir da schon den Ausgleich.“ Doch der viel eben nicht. Und so blieb der Auftritt der neuen Nummer 10 ohne den ganz großen Ertrag. „Man hat gesehen, dass er sich auch selber ein bisschen Druck gemacht hat. Er wollte viele Aktionen ziehen. Es ist nie einfach“, sagte René Wagner. „Die haben ihn teilweise gedoppelt, da kommst du dann auch nicht einfach durch.“ Das sah auch Kessler ähnlich. „Bei so einer Athmosphäre wie heute, wenn so einer Spieler wie Said in aller Munde ist. Da freut sich die Heimmannschaft, wenn sie einen Zweikampf gewinnt.“
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Tatsächlich mache es der Gegner dem Kölner Shootingstar wirklich nicht einfach. Immer wieder wurde El Mala in die Zweikämpfe verwickelt – meist von zwei, mitunter von drei Gegnern. Die Bürde, die so ein qualitativ hochwertiger Spieler nun mal mit sich bringt. Von Ehrfurcht war beim Drittligisten jedenfalls nichts zu spüren. Im Gegenteil – gegen El Mala ging es mitunter fair, aber hart zur Sache. „Für ihn gilt es jetzt auch zu lernen, dass er damit zurecht kommen muss, dass der Fokus noch ein Stück weit mehr auf ihm drauf ist“, so Wagner weiter. „Er ist ein junger Mann und uns hilft es, dass wir ihn einfach mal Fußball spielen lassen und am Ende wird er seinen Weg schon wieder finden.“ Daran besteht wohl kein Zweifel. Zwar konnte sich der Kölner Youngster in vielen Aktionen nicht durchsetzen, dennoch war er ein Aktivposten und das nicht nur in eine Richtung. „Man sieht ihm an, der bleibt nicht stehen, er arbeitet mit zurück. Mir hat der Auftritt schon Spaß gemacht“, sagte Kessler.
Und mal ehrlich: Auch in der vergangenen Saison hatte El Mala einige Spiele, in denen ein ähnlicher Ertrag nach 90 Minuten in der Statistik stand – er hatte aber auch ganz andere und die werden ganz sicher in den kommenden Wochen auch folgen. Sein erstes Bundesligator erzielte der 19-Jährige bekanntlich gegen Hoffenheim. Am Samstag könnte das Geburtstagskind von Mittwoch als 20-Jähriger dann gerne ein weiteres folgen lassen.
Seit der Vertragsverlängerung vergangene Woche ist ein Abschied in diesem Sommer vom Tisch. Der neue Kontrakt läuft noch bis 2031 und es gibt keine Ausstiegsklausel. das bedeutet aber nicht, dass der Spieler auch so lange in Köln bleibt. Wahrscheinlich ist ein Abgang im kommenden Sommer.
Der junge Köln kam in der vergangenen Spielzeit zurück von seiner Leihe von Viktoria Köln. Der Offensivspieler war im Sommer zuvor vom FC verpflichtet, aber umgehend an die Viktoria verliehen worden. In seiner ersten Bundesliga-Saison erzielte El Mala 13 Tore, bereitete fünf weitere vor.
Der Marktwert wird auf 45 Millionen Euro geschätzt.







































