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·10. August 2026

Er plante schon die Aufstellung: Neue Details zu Guardiolas Italien-Absage

Artikelbild:Er plante schon die Aufstellung: Neue Details zu Guardiolas Italien-Absage

Pep Guardiola wäre vor kurzer zeit beinahe Trainer der italienischen Nationalmannschaft geworden. Es gab einen direkten Austausch, der offenbar noch weiter fortgeschritten war als zunächst angenommen.

Gegenüber Corriere della Sera erklärte Paolo Maldini, der selbst in die Gespräche involviert war, aber nicht länger für den Verband arbeitet, wie nahe Guardiola vor einem Engagement bei der Nationalelf stand.


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„Wir besuchten ihn in Barcelona, aßen zusammen zu Mittag und unterhielten uns den ganzen Tag. Er war sehr angetan. Er war kurz davor zuzusagen. Er hatte sogar schon angefangen, Aufstellungen auf Papier zu zeichnen“, so Maldini. Sogar die Kaderplanung war bereits Thema. Maldini: „Es war eine sehr ernsthafte Diskussion. Wir haben die Kader analysiert, von der U17 aufwärts.“

Guardiola war sehr gut vorbereitet

Das zeigt wieder einmal wie akribisch der spanische Toptrainer arbeitet. Aber am Ende kam es nicht zu einer Übereinkunft. Berichten zufolge lag das auch am Geld, aber das verneinte Maldini nun. „Geld war nie ein Thema. Pep hat uns ganz klar gesagt: Gebt mir einen Euro weniger als das, was der letzte Nationaltrainer verdient hat, und ich bin zufrieden“, so der ehemalige Weltklasse-Verteidiger.

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Foto: IMAGO

Laut Maldini war es eher so, dass der Coach eine Auszeit benötigte: „Guardiola hat zehn kräftezehrende Jahre in der Premier League hinter sich. Er hatte eine Rückenoperation und will sich ausruhen.“

Das passte im Endeffekt nicht zum Terminkalender der italienischen Auswahl. Schon im September stehen gleich vier wichtige Länderspiele auf dem Programm. Diese werden nun mit Roberto Mancini an der Seitenlinie angegangen.

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