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·2. Oktober 2026
Erster Sieg mit Deutschland: Klopp spricht über Bier, Gegenpressing und „Krawall“

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Jürgen Klopp hat seinen ersten Sieg als Bundestrainer gefeiert. Nach dem 2:0 gegen Serbien in München schwärmte der 59-Jährige vom intensiven Gegenpressing und fragte zugleich nach Bier im DFB-Bus.
Bundestrainer Jürgen Klopp mit seiner Kappe „Einer von 83 Millionen“ an der Seitenlinie beim Nations-League-Spiel Deutschland gegen Serbien am 1. Oktober 2026 in der Allianz Arena in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)
Die Premiere als siegreicher Bundestrainer sorgte bei Klopp für beste Laune. Auf die Frage, wie er den Erfolg in der Nations League gegen Serbien feiern wolle, reagierte der Chefcoach mit einem Schmunzeln: „Ich habe keine Ahnung. Ich habe ja noch nie ein Spiel als Bundestrainer gewonnen. Als Vereinstrainer wüsste ich es“.
Anschließend wollte Klopp wissen, ob für die nächtliche Fahrt ins DFB-Camp nach Herzogenaurach Bier im Mannschaftsbus bereitstehe. Zu ausgelassen sollte die Feier allerdings nicht werden. Bereits am Sonntag um 20.45 Uhr steht in Thessaloniki die Revanche gegen Griechenland an, RTL überträgt die Partie. „Wir sind alle müde und müssen regenerieren“, erklärte Klopp.
Der überzeugende Auftritt gegen allerdings auch schwache Serben soll der deutschen Auswahl Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe geben. „Nach dem Sieg trauen wir uns eher zu, auch das nächste Spiel zu gewinnen“, sagte Klopp.
Besonders zufrieden war der Bundestrainer mit dem Spiel gegen den Ball und dem Umschaltverhalten seines Teams. „Gegen den Ball war es herausragend, und mit Ball haben wir einfach wundervollen Fußball gespielt. Wir können jedes Risiko der Welt nehmen, wenn unser Gegenpressing durch die Decke geht. Und es ist durch die Decke gegangen. Das war außergewöhnlich gut“, lobte Klopp.
Als entscheidenden Faktor für den Fortschritt nannte Klopp die zusätzlichen gemeinsamen Einheiten. Vor dem ersten Duell mit Griechenland habe der Mannschaft die Zeit gefehlt, um die gewünschten Abläufe einzustudieren. „Wir hatten vor dem Spiel gegen Griechenland keine Zeit, Abläufe zu festigen. Da hatten wir auch gute Phasen, aber nicht lange genug. Dieser Kader hatte jetzt viel mehr Einheiten. Heute waren die Abläufe da. Wir haben in den Räumen gespielt, in denen wir spielen müssen“, sagte der Bundestrainer.
Sein zufriedenes Urteil nach dem 2:0 fiel entsprechend deutlich aus: „Heute waren die Jungs auf Krawall eingestellt.“







































