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·12. September 2026

„Es flossen Tränen“: AS Miquelonnaise fern der Heimat im Coupe de France

Artikelbild:„Es flossen Tränen“: AS Miquelonnaise fern der Heimat im Coupe de France

Zum ersten Mal in seiner Geschichte bestreitet der AS Miquelonnaise eine 3. Runde des Coupe de France auf dem französischen Festland, mehrere Tausend Kilometer von seiner Heimat entfernt.

Der Coupe de France bringt immer wieder seine Portion ungewöhnlicher Geschichten mit sich, und die des AS Miquelonnaise ist in dieser Saison ein schönes Beispiel dafür. Der Amateurklub hat seinen Sitz auf der Insel Miquelon in Nordamerika, rund zwanzig Kilometer vor der Küste Neufundlands, und trifft an diesem Samstag um 18 Uhr auf die US Lesquin (R2), auf dem Rasen des Stade Jean-Pierre Papin im Rahmen der dritten Runde des Coupe de France. Eine Premiere für diese 1949 gegründete lokale Institution in einem Überseegebiet mit rund 6.000 Einwohnern, in dem nur drei Vereine dem regionalen Verband angeschlossen sind.


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Eine Reise wie ein wahr gewordener Traum

Alles begann mit einer Anfang August im Elfmeterschießen erkämpften Qualifikation gegen die ASIA. Seitdem reiht sich für die Mannschaft ein Höhepunkt an den nächsten: der Flug aufs französische Festland, die Entdeckung von Clairefontaine und des Verbandssitzes oder auch ein Abend im Parc des Princes bei einem Champions-League-Spiel. In einem Interview mit der FFF fasst Trainer Benjamin Le Reste eine außergewöhnliche Woche zusammen: „Viel Aufregung, der Flug, die Ankunft in Paris.“ Schon die Qualifikation hatte eine Welle der Emotionen in der Kabine ausgelöst. „Bei ziemlich vielen Spielern sind ein paar Tränen geflossen“, erinnert sich Kapitän Thibault Detcheverry. Ein Gefühl, das auch Vereinspräsident Gino Bonnieul teilt, für den es „viel Emotion für die Mannschaft, aber auch für ein ganzes Dorf“ war.

Geschichte für den Archipel schreiben

Gegen die US Lesquin, deren Co-Präsident der ehemalige französische Nationalspieler Mathieu Debuchy ist, hoffen die Spieler aus Miquelon auf eine Premiere in der Geschichte des Archipels, der diese Hürde im Coupe de France noch nie genommen hat. Der Kapitän bleibt zurückhaltender und sagt einfach, er wolle „aus diesem Spiel ohne Reue herausgehen“ und ein Abenteuer verlängern, das er schon jetzt als außergewöhnlich bezeichnet.

Verbandspräsident Philippe Diallo hat den Klub vor diesem Termin persönlich in Grenelle empfangen. „Ihr seid voll und ganz Teil des Verbands, dieses schönen Hauses“, sagte er den Spielern. Er würdigte einen Weg, der den AS Miquelonnaise seiner Ansicht nach mit jedem anderen Klub des französischen Fußballs auf eine Stufe stellt. „Ihr habt also die gleichen Chancen wie die anderen, in diesem großartigen Wettbewerb weit zu kommen.“

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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