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·31. Juli 2026
Es gab Gespräche: Ancelotti erklärt Italien-Absage

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·31. Juli 2026

Carlo Ancelotti sitzt trotz der enttäuschenden WM bei Brasilien fest im Sattel. Ein Wechsel nach Italien war für den Mister kein Thema.
Dabei sei der italienische Verband FIGC bei der Suche nach einem Nachfolger für Gennaro Gattuso schon auf ihn zugekommen, wie Ancelotti im Gespräch mit ESPN verriet. Er habe seinem Heimatland allerdings nicht nur abgesagt, weil er einen laufenden Vertrag bei der Selecao hat.
„Es ist keine Frage des Vertrags; das ist nicht der Grund. Der Grund ist, dass ich eine Verpflichtung gegenüber dem CBF (brasilianischer Fußballverband, Anm. d. Red.) und diesem Land habe, denn dieses Land hat mich in diesem ersten Jahr so herzlich aufgenommen“, erklärte der langjährige Trainer von Real Madrid.
„Ich möchte hier bleiben“, so Ancelotti weiter: „Natürlich habe ich mich beim italienischen Verband bedankt, aber ich möchte hierbleiben, weil ich es für richtig und fair halte, in einem Land zu verbleiben, das mich so herzlich empfangen hat, und bei einer Institution, die mir die Möglichkeit zur Arbeit gegeben hat.“
Der 67-Jährige hatte das Traineramt beim Rekordweltmeister erst im Mai 2025 übernommen. Die Verpflichtung des Erfolgstrainers von Real Madrid war in Brasilien mit großen Hoffnungen verbunden, die bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada jedoch enttäuscht wurden. Schon im Achtelfinale musste die Selecao die Segel streichen und unterlag dort Norwegen mit 1:2. Unmittelbar nach dem Aus stärkte der Verband Ancelotti den Rücken und stellte klar, dass er die Auswahl bis zur nächsten Weltmeisterschaft betreuen soll.

Foto: IMAGO
Italien hat inzwischen mit Roberto Mancini einen neuen Nationaltrainer gefunden, der das Amt bereits zwischen 2018 und 2023 innehatte. Zuvor galt Pep Guardiola als Wunschlösung, der Spanier sagte jedoch ab. Andrea Pirlo sollte stattdessen übernehmen, letztendlich platzte der Deal aber wegen umstrittener Russland-Kontakte des ehemaligen Mittelfeldstars. Paolo Maldini trat im Zuge dessen nach nur 16 Tagen schon wieder als Technischer Direktor des Verbands zurück.
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