Es gab schon ein Angebot: So nah stand Bittencourt vor einem Werder-Abschied | OneFootball

Es gab schon ein Angebot: So nah stand Bittencourt vor einem Werder-Abschied | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·5. März 2026

Es gab schon ein Angebot: So nah stand Bittencourt vor einem Werder-Abschied

Artikelbild:Es gab schon ein Angebot: So nah stand Bittencourt vor einem Werder-Abschied

Werder Bremen erlebte in den vergangenen zehn Jahre einige Turbulenzen: Abstiegskampf, Relegation, Abstieg, Aufstieg, Kampf um Europa und in dieser Saison erneuter Abstiegskampf. Es gibt wahrlich ruhigere Vereine.

Bei dieser ganzen Achterbahnfahrt dabei wahr Leonardo Bittencourt. Der Deutsch-Brasilianer, der zuvor ein kleiner Bundesliga-Wandervogel und hatte mit gerade einmal 25 Jahren schon für den BVB, Hannover 96, den 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim gespielt. Heute ist er 32 und nach Kapitän Marco Friedl dienstältester Spieler.


OneFootball Videos


Und dem Werder-Kapitän ist es dabei auch zu verdanken, dass Bittencourt trotz seiner kleineren Rolle immer noch das grün-weiße Trikot trägt.

Verbleib dank Friedl?

"Ich hatte ein Angebot aus Brasilien über drei Jahre vorliegen. Marco Friedl, mit dem ich sehr eng bin, sagte: ‚Bleib!‘ Ich wollte die Jungs in diesem schwierigen Jahr nicht im Stich lassen, hätte mich damit unwohl gefühlt", sagte Bittencourt gegenüber der Bild.

Hintergrund für die Wechselgedanken des 32-Jährigen: Unter Horst Steffen wurde er degradiert, der Ex-Trainer schmiss ihn gleich mehrfach aus dem Spieltagskader. Unter Nachfolger Daniel Thioune hat er dagegen die Rückkehr in den Kader geschafft, beim 1:2 gegen den FC St. Pauli stand er 30 Minuten auf dem Feld.

Bittencourt selber bereut seine Entscheidung aus dem Winter dabei keine Sekunde: "Ich bin froh, dass ich geblieben bin. Es wäre nach sieben Jahren kein cooler Abgang gewesen. Ich bin in der Zeit zum Werder-Fan geworden."

Was passiert im Sommer?

Zumal der 32-Jährige trotz der wenigen Spielzeit einer der wichtigen Leader und Routiniers innerhalb des Teams ist. Schließlich hat Bittencourt mit Werder alles erlebt und ist somit eine wichtige Führungsfigur.

"Ich merke, dass die Jungs weiter auf mich zukommen. Sie suchen Rat, weil sie bei mir eine ehrliche Meinung bekommen. Für den Kapitän bin ich auch einer der ersten Ansprechpartner. Auch mit Clemens bin ich sehr viel im Austausch", erklärte Bittencourt seine Rolle.

Ist also eine Verlängerung bei Werder doch nicht ausgeschlossen? Darauf wollte sich der Mittelfeldspieler nicht festlegen. "Kommt ein passendes Angebot für mich und meine Familie, habe ich kein Problem, mich festzulegen", sagte Bittencourt, betonte aber auch: "Wir sind offen für alles. Aber ich verspreche: Ein Foto von mir in einem anderen Trikot wird es nicht geben, solange ich hier bei Werder bin."

Weitere Werder-News lesen:

Impressum des Publishers ansehen