"Es hat wehgetan": Deutschland-Schreck spricht über geplatzten Werder-Transfer | OneFootball

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·3. April 2026

"Es hat wehgetan": Deutschland-Schreck spricht über geplatzten Werder-Transfer

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Ein Sprint, dann war er an Josha Vagnoman vorbei. Ein Blick in den Sechzehner, dann der punktgenaue Pass auf Abdul Issahaku Fatawu, der nur noch einschieben musste: Derrick Köhn machte gegen die DFB-Elf am Montag mächtig Eindruck.

Der 27-Jährige, der seinen Durchbruch bei Hannover 96 feierte und anschließend zu Galatasaray Istanbul wechselte, spielt seit letztem Sommer für Union Berlin, wo er nicht aus der Startelf wegzudenken ist. Dass es allerdings nicht anders gekommen ist, darüber ist Köhn heute noch traurig.


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Geplatzter Werder-Wechsel wirkt nach

Denn in der letzten Saison spielte er leihweise für Werder Bremen – und hinterließ dort einen guten Eindruck. Problem für Werder: Die Ablösesumme war zu hoch, am Ende platzte der Deal und Union schlug zu.

"Ich hätte mir einen Verbleib zu 100 Prozent vorstellen können. Ich habe mich in Bremen sehr, sehr wohlgefühlt, wollte bleiben. Ich freue mich immer wieder, wenn ich von meinen Ex-Kollegen dort höre. Dass Gala und Werder sich am Ende nicht geeinigt haben, hat mir schon wehgetan", erklärt Köhn im Stammplatz-Podcast von Bild.

Zwischen ihm und Werder sei sogar quasi schon alles klar gewesen, verrät der 27-Jährige: "Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen von Werder, habe immer wieder bei Clemens Fritz (Geschäftsführer Profifußball, Anm. d. Red.) nachgefragt, wie es aussieht. Zwischen den Vereinen hat es aber eben nicht geklappt."

"Es hat mich mitgenommen"

Dass es mit einem Wechsel an die Weser nicht klappte, macht ihm heute noch zu schaffen. Als er bei der 1:4-Niederlage Unions gegen Werder den einzigen Treffer für die Eisernen erzielte und ausgiebig gegen seinen Ex-Klub jubelte, erklärte er nach dem Spiel: "Ich wollte Werder da jetzt nicht provozieren, aber das hat mir wie gesagt wehgetan. Daher wollte ich einfach den Derrick rauslassen. Werder ist immer noch in meinem Herzen. Dass es nicht geklappt hat, hat mich schon auch mitgenommen."

Bei Union fühlt er sich allerdings auch "sehr wohl", betont er. Unter Steffen Baumgart kam er bislang in 25 von 27 Spielen in der Bundesliga zum Einsatz und musste nur einmal aufgrund einer Rotsperre aussetzen.

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