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·22. März 2026

"Es ist extrem bitter": Nächster Nackenschlag für Münster

Artikelbild:"Es ist extrem bitter": Nächster Nackenschlag für Münster

Nach der 0:6 Niederlage in Dresden verlor Münster nun auch gegen den nächsten Konkurrenten aus Magdeburg mit 1:3. Dabei hatten die Preußen vor der Pause eigentlich erst noch gejubelt.

"Die Situation ist schmerzhaft"

Der Jubel im Stadion war groß als Jorrit Hendrix den vermeintlichen Führungstreffer erzielte. Aufgrund einer vorherigen Abseitsposition von Vorlagengeber Yassine Bouchama wurde der Treffer aber vom VAR aberkannt. "Dann hast du diesen emotionalen Pushmoment und schießt das Tor, wo glaube ich keiner auf dem Schirm hatte, dass da was zurückgenommen wird. Der emotionale Ausbruch wurde einkassiert", erklärte Interimstrainer Kieran Schulze-Marmeling auf der Pressekonferenz.


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Der Trainer erklärte aber sofort, dass dies keine Kritik am Schiedsrichter sei und die Entscheidung richtig gewesen sei. Aber quasi im Gegenzug verursachte Bouchama einen Elfmeter und so ging es sogar mit einem 0:1 Rückstand in die Pause. "Die Situation um das Tor herum ist schmerzhaft", führte der Übungsleiter weiter aus. "Es ist extrem bitter, dass wir das 1:0 schießen, das zählt nicht und dann bekommen wir wieder so einen Elfmeter kurz vor der Halbzeit", sagte auch Hendrix am Mikrofon von Sky.

"Darf uns einfach nicht mehr passieren"

Das der 21. Rückstand in 27 Spielen wieder nach einem Elfmeter passierte, ärgerte den Kapitän sehr. ""Es geht um Punkte, um Gewinnen, um Ergebnisse. Ich habe das Gefühl, dass sie immer etwas finden wollen, um uns das Tor wegzunehmen. Jeder leichte Kontakt ist ein Elfmeter, das darf uns einfach nicht mehr passieren", schimpfte der 31-jährige. Mittlerweile gab es bereits acht Elfmeter gegen die Münsteraner, die allesamt verwandelt wurden.

Auch wenn die Preußen defensiv stabiler wirkten, war die die Offensive einfach zu harmlos. So schwand die Hoffnung spätestens mit dem zweiten Gegentor nach 72 Minuten. "Das 2:0 ist für mich der größere Knackpunkt. Der Rückstand war einfach schwer aufzuholen", gestand auch Schulze-Marmeling. Diesem tue es "sehr weh", da die Mannschaft im Training sehr viel Gas gegeben habe. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Etienne Amenyido reichte nicht aus.

"Niemals aufgeben"

Durch die Niederlage rutschte Münster auf den letzten Tabellenplatz ab. "Ich sehe hier keinen der den Kopf unten lassen wird. Die Mannschaft hat schon gute Spiele gemacht und wird es auch wieder tun", gab sich der Interimstrainer kämpferisch. Aufgrund der hohen Energie in der Mannschaft glaube auch Hendrix weiter an den Umschwung. "Das ist immer noch gut und das muss auch so bleiben. Das brauchen wir. Wir dürfen niemals aufgeben", erklärte dieser.

Nach der Länderspielpause folgen dann wichtige Spiele für die Preußen. Weiter geht es in Kiel und dann geht es mit Fürth gegen einen weiteren direkten Konkurrenten. Da sollten dringend Punkte geholt werden. Abgesehen von einem weiteren direkten Duell im Derby gegen Bielefeld warten auf noch vier Topmannschaften der Liga. Ob Schulze-Marmeling dann von einem neuen Chef-Trainer abgelöst wird ist aktuell noch unklar. "Mein Traum ist sowieso nicht wichtig und das meine ich zu 100 Prozent so. In der aktuellen Situation sehe ich mich eher als Diener des Vereins", erklärte der 36-jährige dazu.

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