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·9. Juni 2026

Es ist Julián Álvarez! Real gibt 150-Millionen-Angebot bekannt

Artikelbild:Es ist Julián Álvarez! Real gibt 150-Millionen-Angebot bekannt
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Julián Álvarez spielt seit Mitte 2024 für Atlético – Foto: Eric Alonso/Getty Images

Real Madrid teilt auch Absage mit

MADRID. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet! Wie Real Madrid selbst auf seiner Website mitgeteilt hat, soll Julián Álvarez von Atlético zum neuen Rekord-Einkauf werden, von dem Florentino Pérez am Donnerstag erstmals gesprochen hatte. Jedoch teilen die Königlichen auch mit, zunächst eine Absage erhalten zu haben.


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„Real Madrid gibt bekannt, dass der Verein nach der heutigen Vorstandssitzung Atlético Madrid ein Angebot über 150 Millionen Euro für Julián Álvarez vorgelegt hat. Atlético Madrid hat das Angebot nach eingehender Prüfung zurückgewiesen. Der Verein bedankte sich für die Offerte, die im Zeichen der guten Beziehungen zwischen beiden Klubs unterbreitet wurde, verwies jedoch auf die Ausstiegsklausel des Spielers“, so die Blancos.

Die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme beträgt satte 500 Millionen Euro. Ein Betrag, den kein Klub auf der Welt für den 26 Jahre alten Argentinier zahlen wird. Inwiefern dieser mögliche Transfer durch die Absage vom Tisch ist, bleibt abzuwarten. Interessant: Auch der FC Barcelona soll es auf Álvarez abgesehen haben. Ende Mai gab es entsprechende Medienberichte, wonach die Katalanen 100 Millionen Euro bieten würden, Atlético jedoch die 150 Millionen verlange, die vom großen Lokalrivalen nun abgelehnt worden sind.

„Wir danken euch für gar nichts“

Die „Rojiblancos“ reagierten auf dem Kurznachrichtendienst X spöttisch, lachten Real aus. Dann schrieben sie feindselig: „Offizielle Stellungnahme mit unseren Klarstellungen zur offiziellen Mitteilung unserer Nachbarn: 1. Euch wurde das Video des Papstes geschnitten, in dem er sagte, dass er auch Atlético-Fan ist. 2. Ihr habt Höflichkeit wohl mit Dankbarkeit verwechselt, aber damit keine Zweifel aufkommen: Wir danken euch für gar nichts. 3. Wir haben kein Angebot für Julián geprüft oder bewertet. 4. Wie sollten wir uns nicht gut verstehen, ihr bringt uns noch mehr zum Lachen als der FC Barcelona.“ Und dann noch: „Angesichts der guten Beziehungen zu eurem neuen Präsidenten: Vielleicht könnt ihr aufhören, Spieler aus unserer Akademie zu ‚stehlen‘. Vielen Dank, Real Madrid!“

Pérez hatte in der vergangenen Woche angekündigt: „Am Dienstag werde ich einem bedeutenden Champions-League-Klub ein Angebot für einen großen Spieler unterbreiten, der zum teuersten Einkauf in der Geschichte von Real Madrid werden würde. 150 Millionen Euro mindestens.“ Als er nach Michael Olise und Erling Haaland gefragt wurde, verneinte er. Auch Jérémy Doku und Harry Kane seien es nicht, so der am Sonntag schließlich als Präsident wiedergewählte 79-Jährige, der bloß noch den Hinweis gab, der ins Visier genommene Akteur sei kein Verteidiger und würde nicht in der Premier League spielen.

Wo würde Julián Álvarez überhaupt spielen?

Man war zunächst davon ausgegangen, dass Vitinha oder João Neves von Paris Saint-Germain die neue Rekord-Verpflichtung werden soll. Kurz darauf gingen die Mutmaßungen, trotz des Dementis, hin zu Olise. „Wir sind kein Verkäuferverein. Sollte uns Florentino Pérez ein Angebot schicken wollen – was bisher ja nicht der Fall ist –, kann er sich das sparen“, gab Bayern-Präsident Herbert Hainer am Wochenende schließlich zu verstehen. Es folgten Meldungen, wonach Álvarez der Auserwählte sei. Und sie erwiesen sich als richtig. Wechselt der Stürmer innerhalb Madrids nun aber auch die Seiten?

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Eine weitere Frage, die sich stellt: Wo würde Álvarez unter José Mourinho überhaupt spielen? Wie ein Kylian Mbappé ist der 1,70 Meter große „Gaucho“, seit Mitte 2024 bei Atlético (106 Pflichtspiele, 49 Tore, 17 Vorlagen), ein Angreifer für die Zentrale und die linke Seite. Der rechte Flügel ist Álvarez bei den „Rojiblancos“ fremd, nicht anders sieht es in der Nationalmannschaft aus, mit der er nun erst einmal an der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko teilnimmt (11. Juni bis 19. Juli).

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