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·29. November 2025

„Es kann auch sein, dass…“: HSV-Manager überrascht mit Transferaussage

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Viele HSV-Fans rechnen fest damit, dass ihre Mannschaft im Winter auf dem Transfermarkt aktiv wird. Doch gesetzt ist das nicht.

Der HSV steckt nach fünf sieglosen Spielen in Serie in seiner vielleicht kritischsten Phase dieser Saison. Trotzdem sieht Sportdirektor Claus Costa keinen Grund für hektische Reaktionen. Im Gegenteil: Im Mopo-Interview mahnt der 41-Jährige zu Ruhe, betont den eingeschlagenen Prozess und überrascht gleichzeitig mit einer bemerkenswert offenen Aussage zum kommenden Wintertransferfenster.


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Zwar räumt Costa ein, dass die Hamburger „noch Luft nach oben“ hätten, sowohl was Intensität als auch Konstanz betrifft, doch die Entwicklung stimme. Entsprechend vorsichtig blickt er auf die Debatten rund um mögliche Verstärkungen. „Wir werden immer versuchen, die Transferphasen zu nutzen, um den Kader punktuell zu verstärken“, so Costa.

Holt der HSV ein „junges Toptalent“?

Dann folgt jene Passage, die besonders aufhorchen lässt. Costa erklärt: „Es kann sein, dass wir den Kern der Mannschaft stärken, indem wir keinen Leistungsträger oder großen Namen dazuholen, sondern den Spielern vertrauen und den Kader mit einem jungen Toptalent ergänzen. Es kann auch sein, dass wir gar nichts machen und nur zwei Spieler abgeben.“ Vorherige Medienberichte, wonach der HSV im Winter unbedingt einen neuen Torjäger verpflichten will, bestätigte Costa also nicht.

Dazu passt auch folgender Satz: „Auf welcher Position wir vielleicht etwas machen werden, ist noch nicht klar. Wir sind aber auf alles vorbereitet.“ Der Winter sei eben „kein Selbstbedienungsladen“.

Bei potenziellen Abgängen hingegen setzt er auf klare Kommunikation. Spieler mit geringen Einsatzzeiten wie Bakery Jatta oder Silvan Hefti wüssten, woran sie sind. Die Gespräche laufen. Auch mit Blick auf die endenden Verträge von Ransford Königsdörffer und Daniel Heuer Fernandes spricht Costa von einem „guten Austausch“.

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