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·28. April 2026

Es läuft nach Plan: 96 rückt weiter nach oben!

Artikelbild:Es läuft nach Plan: 96 rückt weiter nach oben!

Erneut nichts für schwache Nerven: Die Roten schlagen Karlsruhe und sammeln gefühlte Big Points im Aufstiegskampf. Da auch Schalke sich an das Drehbuch hielt und Paderborn besiegte, darf sich unser Herzkasper bereits auf das nächste Wochenende freuen …

Die Visiere sind geöffnet, und spätestens jetzt ist das Finale um den Aufstieg eingeläutet. Es ist ein Gefühl, das wir einige Jahre nicht mehr hatten – und es setzt bei allen Beteiligten ordentlich Adrenalin frei.

Nach Abpfiff fielen ganze Brocken von den Schultern der schwarz-weiß-grünen Gewinner und es wurde gefeiert, „als hätte man gerade den Aufstieg geschafft“. Grüße gehen an dieser Stelle raus an Marcel Schuhen und Darmstadt – we are singing when we’re winning.


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Für unseren Trainer Christian Titz war entscheidend, wie seine Mannschaft mit diesem Druck umgeht und genau darin sieht er aktuell eine klare Stärke: „Wir arbeiten seit Langem daran, dass die Spieler mit dieser Situation umgehen können. Ich finde, dass sie das in der Rückrunde wirklich gut machen.“

Hannover 96 mental auf dem Peak

Die Auswärtsfahrt nach Baden war wie erwartet alles andere als ein entspannter Ausflug. Ganz im Gegenteil: 96 musste in Karlsruhe hart arbeiten, während die innere Unruhe auf der Bank und auf dem Feld deutlich zu spüren war. Am Ende zog man die wichtige Partie auf seine Seite, weil man nicht aufgab, nach Lösungen zu suchen. Egal ob nicht gegebener Strafstoß wegen vorheriger Abseitsposition oder ein verschossener und anschließend wiederholter Elfmeter – irgendwie kippten die Roten ihren Pflichttermin zu ihren Gunsten, auch wenn es uns alle viele Nerven kostete. Medikamente gegen Bluthochdruck sind in der Region Hannover aktuell sehr gefragt …

Um den störrischen KSC niederzuringen, zog Christian Titz fast das gesamte Register seiner verfügbaren Manpower. Er opferte Maurice Neubauer und Noel Aseko bereits zur Halbzeit für taktische Anpassungen, was ihm viele Fragezeichen in den Fan-Foren einbrachte. Doch auch KSC-Trainer Eichner geriet mit jedem weiteren unserer scheinbar „sinnlosen“ Wechsel zunehmend ins Schwimmen – so sehr, dass sich Mitte der zweiten Hälfte endlich Lücken im badischen Bollwerk auftaten.

Taktische Kniffe von Titz gehen auf

Bereits in der 16. Minute überluden Aseko, Bundu und Taibi früh den rechten Halbraum, beschleunigten das Spiel kurzzeitig – und durften anschließend das 1:0 unseres Sturm-Tanks aus Sierra Leone bejubeln.

Dann war es Kolja Oudenne, der in der zweiten Halbzeit, als vieles festgefahren wirkte, durch den linken Halbraum durchbrach und überlegt einschob. Er wollte dieses Tor – und er holte es sich mit einer starken Mentalitätsleistung.

Auch das 3:1 entstand aus einer gierigen Einzelaktion: Hussein Chakroun konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Wieder war 96 im richtigen Moment wach und belohnte sich – wenn auch erst im zweiten Anlauf – vom Punkt.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Energie von der Bank und aus dem gesamten Team. Das komplette restliche Kontingent stürmte den Platz und in Darmstadt bekam ein Torwart erneut Schnappatmung.

Auffällig: Gute Stimmung auch auf der Bank

Zwei Rote möchte ich in diesem Kollektiv besonders hervorheben, die es in dieser Saison wahrlich nicht leicht hatten: Franz Roggow und Leo Weinkauf. Beide scheinen in der Kabine und auf der Bank einen ganz besonderen Stellenwert zu besitzen, wie man bei diversen Kameraschwenks beobachten konnte. Auch in Karlsruhe schworen der ehemalige Kapitän der Dortmunder U23 und der treue Ersatzkeeper ihre Mitspieler immer wieder ein und waren die Ersten, die Kolja Oudenne nach seinem enorm wichtigen 2:1 zur Gratulation entgegen eilten. Diese Leader im Hintergrund braucht es an solchen Tagen und Christian Titz kann sich glücklich schätzen, dass sein Rudel sie besitzt.

Wir verfügen sogar über den Luxus, den wieder genesenen Boris Tomiak auf der Bank schmoren zu lassen und Benni Pichler sowie Maik Nawrocki in Ruhe fit werden zu lassen.

Simon Terodde betonte nach Spielende: „Wenn man auch durchschnittliche Spiele am Ende für sich entscheidet, gehört man auch da oben hin.“ In Norddeutschland sagen wir: Schwamm drüber – und voller Fokus auf das ausverkaufte Heimspiel gegen Münster!

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