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·19. April 2026
„Es werden unglaubliche Spiele“: PSG-Coach ist heiß auf Bayern-Kracher

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·19. April 2026

Vor dem mit Spannung erwarteten Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain hält sich PSG-Trainer Luis Enrique mit Kampfansagen bewusst zurück. Der Spanier wollte sich im Vorfeld des Gigantenduells nicht auf eine Favoritenrolle festlegen – und schob stattdessen die Verantwortung auf den Platz.
„Es ist nicht wichtig, wer als Favorit in das Spiel geht“, erklärte Enrique und betonte: „Entscheidend ist, wer sein Niveau auf dem Platz zeigt.“ Eine klare Ansage, die zeigt, dass der PSG-Coach den Fokus ausschließlich auf die sportliche Leistung legt.
Personell kann Enrique dabei aus dem Vollen schöpfen. Mit Fabián Ruiz kehrt ein wichtiger Mittelfeldspieler nach rund dreimonatiger Verletzungspause zurück. Auch Jungstar Désiré Doué, der zuletzt angeschlagen war, steht wieder zur Verfügung.
Damit hat PSG im Vergleich zu den Bayern, die unter anderem auf die verletzten Serge Gnabry und Lennart Karl verzichten müssen, mehr Optionen im Kader. Ein Vorteil, der im engen Duell eine entscheidende Rolle spielen könnte.

Foto: IMAGO
Paris geht mit breiter Brust in das Halbfinale. Zum dritten Mal in Folge steht der französische Topklub unter den letzten vier der Königsklasse – ein Erfolg, den Enrique ausdrücklich hervorhob.
„Das ist nicht gewöhnlich, wir sind stolz darauf“, sagte der Spanier und machte deutlich, dass seine Mannschaft bereit ist, erneut um Titel zu kämpfen. Der Spanier freut sich „auf eine der derzeit besten Mannschaften Europas“ und ist fest davon überzeugt, dass es zwei „unglaubliche Spiele auf sehr hohem Niveau werden“.
Interessant: Während Enrique die Favoritenfrage bewusst offen lässt, haben die Bayern selbst die Rollenverteilung bereits vorgenommen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen erklärte zuletzt: „Wenn einer Favorit ist, dann Paris Saint-Germain.“
Auch Trainer Vincent Kompany sprach von der „allerschwierigsten Aufgabe“, zeigte sich jedoch gleichzeitig überzeugt davon, dass sein Team diese Herausforderung meistern kann.
Die Ausgangslage vor den beiden Duellen am 28. April in Paris und am 6. Mai in München ist damit klar: Zwei europäische Schwergewichte treffen auf Augenhöhe aufeinander.
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