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·28. Februar 2026

Es wird gepatzt: Schlägt Hannover 96 jetzt zu?

Artikelbild:Es wird gepatzt: Schlägt Hannover 96 jetzt zu?

Mit tausenden Schlachtenbummlern im Rücken reist Hannover 96 heute nach Bielefeld. Die Brust der Roten ist breit, auch wenn man gegen Dresden nicht über ein Unentschieden hinaus kam. Neben Borussia Dortmund hat nur die Mannschaft aus der Landeshauptstadt 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten fünf Partien geholt – nach heute sollen es 16 sein.

Die Ausgangslage hierfür ist gut! In den genannten fünf Spielen erzielte Hannover 96 satte zehn Treffer, in den letzten beiden Auswärtsspielen waren es sogar fünf. Benjamin Källman ist in Topform und wird auch der Bielefelder Hintermannschaft ordentliche Probleme bereiten. In diesem Jahr stehen bereits drei Buden und eine Vorlage auf seiner Habenseite – auftrumpfen kann der Finne vor allem mit seinem guten Timing in der Box. Es ist Ewigkeiten her, dass ich in Hannover einen Stürmer gesehen habe, der eine derart gute Antizipation hat.

In den letzten Wochen sorgten die scharfen Hereingaben von Saad beziehungsweise Yokota für dauerhafte Gefahr, dieses Instrument dürfte auch gegen die Arminia funktionieren. Sowohl Handwerker (LV) als auch Lannert (RV) haben deutliche Temponachteile, weshalb die Vorstöße über die Außen nochmals zunehmen könnten. Eine Schlüsselrolle kommt daher auch Aseko und Leopold zu, denn die Qualität der Schnittstellenpässe, die als Dosenöffner dienen, wird entscheidend sein. An dieser Qualität müssen wir aber nicht zweifeln!


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Titz muss in der Defensive umbauen – Qualität dennoch vorhanden

Schwer wiegen natürlich die Ausfälle von Tomiak und Ghita. Es wird wichtig sein, dass man sich in den ersten Minuten keinen Gegentreffer fängt, denn die Abwehr in seiner jetzigen Form muss sich erst einmal einspielen. Denkbar ist, dass Titz Okon und Nawrocki als Innenverteidigerduo auflaufen lässt. Sicherlich wäre diese neue Formation ein kleiner Unsicherheitsfaktor, allerdings mache ich mir auch hier hinsichtlich der Qualität keine Sorgen. Nawrocki verfügt über einen exzellenten Spielaufbau und ist auch in Sachen Mentalität sehr gut eingestimmt, sodass die Ausfälle vergleichsweise gut kompensiert werden können.

An Motivation wird es definitiv nicht mangeln, denn Hannover 96 kann den Top vier wieder auf die Pelle rücken. Die gestrige Niederlage von Darmstadt in Dresden (1:3) – ein weiterer Beleg dafür, dass Dresden keine Laufkundschaft ist – hat die Möglichkeit eröffnet, punktetechnisch mit den Lilien gleichzuziehen (45).

Elversberg und Paderborn, die mit zwei beziehungsweise einem Punkt vor uns liegen, haben heute schwere Auswärtsspiele vor der Brust. Elversberg muss in Kiel ran. Die Störche könnten vom Trainereffekt profitieren und ich bin mir sicher, dass Tim Walter die Hintermannschaft schon in den wenigen Tagen seines Wirkens stabilisiert hat. Paderborn muss auf dem Betzenberg spielen. Dass Kaiserslautern eine Heimmacht ist, ist kein Geheimnis. Die Chance, dass Hannover 96 beide Mannschaft hinter sich lässt, ist also durchaus real. 

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