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·31. Mai 2026
„Es wird sehr hart“: Draxler bremst die Schalke-Euphorie

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·31. Mai 2026

Nach dem Aufstieg wartet auf den FC Schalke 04 eine schwierige Bundesliga-Saison. Julian Draxler erklärt, warum für die Königsblauen zunächst nur der Klassenerhalt zählen kann.
Der FC Schalke 04 ist zurück in der Bundesliga, doch für Julian Draxler steht fest: Nach dem Aufstieg wartet auf die Königsblauen zunächst ein Jahr voller Herausforderungen. Der frühere Schalker sieht seinen Jugendklub zwar auf einem guten Weg, warnt aber zugleich vor zu hohen Erwartungen.
Der Weltmeister von 2014 verfolgt die Entwicklung auf Schalke weiterhin aufmerksam und zeigte sich im Interview mit der WAZ erfreut über die jüngsten Fortschritte. Besonders die vergangene Saison habe ihm imponiert. „Die Saison hat super Spaß gemacht und es hat mich vor allem gefreut, dass sich die Stimmung wieder in die richtige Richtung gedreht hat. Die Leute waren wieder stolz auf Schalke und die Mannschaft.“ Unter Trainer Miron Muslic gelang den Gelsenkirchenern nach schwierigen Jahren die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus.
Vor allem die neu gewonnene Stabilität und eine klare Siegermentalität sorgten dafür, dass Schalke am Ende verdient als Zweitligameister aufstieg. Trotz der Euphorie rund um die Rückkehr in die Bundesliga mahnt Draxler zur Vorsicht. Der 32-Jährige erwartet eine schwierige erste Saison nach dem Aufstieg. „In der ersten Saison wird es sehr hart, jeder muss ab der ersten Sekunde verstehen, dass nur der Klassenerhalt das Ziel sein kann.“
Langfristig traut der Offensivspieler seinem ehemaligen Verein allerdings wieder eine positive Entwicklung zu. „Ich denke, wenn Schalke den eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht, dann wird der Klub vielleicht nicht morgen um internationale Plätze mitspielen, und auch nicht übermorgen, aber sie werden sich Schritt für Schritt wieder etwas aufbauen und sich somit hoffentlich wieder nachhaltig in der Bundesliga etablieren.“

Foto: IMAGO
Auch seine eigene Zukunft wurde im Interview thematisiert. Seit 2023 steht Draxler beim katarischen Klub Al-Ahli unter Vertrag. Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen als Spieler wollte er zwar nicht ausschließen, zeigte sich jedoch zurückhaltend. „Die Frage ist, ob ich Schalke überhaupt nochmal helfen kann. Bisher hat mich jedenfalls niemand gefragt.“
Eines stellte Draxler jedoch unmissverständlich klar: Seine Verbundenheit zu den Königsblauen ist trotz seines umstrittenen Wechsels zum VfL Wolfsburg im Jahr 2015 ungebrochen. „Aber Fakt ist: Ich bin immer noch Schalke-Fan und habe mich sehr gefreut, dass der Klub wieder da ist, wo er hingehört!“







































