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·6. September 2026

Espanyol spielt nur remis und bleibt ein einziges Fragezeichen

Artikelbild:Espanyol spielt nur remis und bleibt ein einziges Fragezeichen

Das 1:1 gegen Sevilla räumt die Zweifel am Team von Manolo González nicht aus und lenkt den Fokus auf eine Frage zu seiner Leistung: Trainer oder Spieler?

Vor einigen Tagen stellte mir mein Freund Fran, ein großer Espanyol-Anhänger und Fußballliebhaber mit Sinn für Analysen, eine Frage: „Liegt es am Trainer, Manolo González, oder an den Spielern?“ An diesem Abend gegen Sevilla im RCDE Stadium begann die Antwort Gestalt anzunehmen. Wäre kein positives Ergebnis gekommen, hätte die Frage noch mehr Gewicht bekommen. Auch die Wette des Klubs auf Monchi rückt den Kader in den Fokus. Und die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um Antworten zu finden.

Von der ersten Minute an suchte Espanyol den Strafraum von Odisseas Vlachodimos. Das geschah mit Tempo, aber ohne allzu viel Klarheit. Sevilla antwortete mit Kontern. Chidera Ejuke suchte den Flügel und zwang Omar El Hilali zu viel Arbeit. Den Ballbesitz hatte niemand wirklich unter Kontrolle. Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Hin und Her ohne große Chancen. Gabriel Moscardó und Edu Expósito schafften es nicht, das Mittelfeld zu kontrollieren oder für einen sauberen Spielaufbau zu sorgen. Espanyol wurde über die Seite eines aktiven Tyrhys Dolan stärker, immer bereit, die Flanke oder die gefährliche Aktion zu suchen. Ihm fehlten jedoch die Mitspieler. Die emotionalsten Momente kamen in der 16. und 21. Minute. Mit langem Applaus wurde an zwei große Persönlichkeiten beider Klubs erinnert: Antonio Puerta vom Sevilla FC und Dani Jarque von Espanyol. Zur Pause stand es 0:0, ein Ergebnis, das beide Teams unbefriedigt ließ. Wenig Fußball, wenig Klarheit und keinerlei Fähigkeit, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken.


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Die 30.475 Zuschauer im RCDE Stadium hatten mehr erwartet, vor allem die Espanyol-Fans. Die Verzweiflung hatte sich wegen der fehlenden Klarheit im Spiel der Mannschaft bereits breitgemacht. Sevilla gewann zunehmend die Kontrolle im Mittelfeld und hielt mit Lucien Agoumé und Jon Guridi die Heimfans viele Minuten lang in Atem. Die Unterstützung der Sevilla-Anhänger war deutlich zu hören, und nur der Stimmungsblock von Espanyol hielt dagegen. Dann änderte eine Szene das Spiel: Arouna Sangante verlor seinen Gegenspieler aus den Augen und brachte Roberto Fernández zu Fall. Direkte Rote Karte. Das RCDE Stadium feierte es wie ein Tor. Manolo González reagierte von der Bank. Moscardó und Álex Calatrava wurden durch Urko González und Marcos Fernández ersetzt. Die Botschaft schien klar: jetzt oder nie. Espanyol traf sogar, doch der Treffer von Omar El Hilali wurde wegen Abseits aberkannt. Das Spiel wurde hitzig. Manolo wechselte erneut und brachte Stürmer Bryan Zaragoza. Dennoch nutzte Lucas Stassin einen weiteren Fehler im Strafraum von Espanyol. 0:1. Zwei Minuten vor Schluss begann sich die Heimtribüne zu leeren. Marcos Fernández glich in letzter Sekunde aus, auch wenn der Treffer noch vom VAR überprüft werden musste. Das 1:1 konnte die Unzufriedenheit nicht verhindern und lässt eine immer schwerer zu umgehende Frage zurück: Trainer oder Spieler?

Das letzte Unentschieden zwischen Espanyol und Sevilla im RCDE Stadium gab es am 20. Februar 2022. An diesem Tag endete das Spiel 1:1.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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