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·4. März 2026
Essens Wienand nach Böllerwurf verletzt: "Geht ihm nicht gut"

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·4. März 2026

Felix Wienand erleidet Knalltrauma nach Böllerwurf aus dem Gästeblock. Das Spiel wird über 40 Minuten unterbrochen, der Torwart muss behandelt werden.
Die Partie zwischen Rot-Weiss Essen und Waldhof Mannheim in der 3. Fußball-Liga ist von einem schweren Zwischenfall überschattet worden. Der Essener Torhüter Felix Wienand ging wegen der Detonation eines Böllers in seiner unmittelbaren Nähe zu Boden und hielt sich schwer gezeichnet die Ohren. Schiedsrichter Lennart Kernchen unterbrach die Partie in der 53. Minute und schickte die beiden Mannschaften in die Kabinen.
Das Spiel wurde erst nach mehr als 40 Minuten Pause beim Stand von 1:0 für Essen fortgesetzt - ohne Wienand. Der 23-Jährige musste im Anschluss an die Aktion ins Krankenhaus gebracht werden. Der Verein schrieb kurz darauf bei X von einem "Knalltrauma" und einer "akuten Belastungsreaktion" beim Torhüter.
"Ihm geht es wirklich nicht gut. Es geht um die Gesundheit eines Spielers, die wurde sehr mutwillig aufs Spiel gesetzt", sagte Essens Trainer Uwe Koschinat bei MagentaSport: "Wir hoffen alle, dass er keine längerfristigen Schäden davon trägt. Das ist ja bei so einer Aktion durchaus zu befürchten."
Auch der Mannheimer Sportdirektor Mathias Schober übte Kritik: "Das gehört sich nicht, das werden wir aufarbeiten. Ich hoffe, dass diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden, die dafür verantwortlich sind", sagte Schober: "Gute Besserung an Felix Wienand. Das gehört nicht zu einem Fußballspiel. Es tut mir sehr, sehr leid."
Der Böller war offenbar aus dem Gästeblock geworfen worden. Koschinat gestikulierte während der Unterbrechung wütend in Richtung der Mannheimer Fans. Anschließend brachte er Ersatztorwart Tino Casali in die Partie.
Dem MSV Duisburg droht im Aufstiegsrennen derweil mehr und mehr die Luft auszugehen. Der Traditionsverein kam auch beim FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus und hat als Tabellendritter nun schon vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfL Osnabrück und Energie Cottbus auf dem direkten Aufstiegsrang zwei. Von den vergangenen fünf Partien konnten die Duisburger in der Liga nur zwei gewinnen.









































