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·10. Mai 2026
Eta holt den ersten Sieg: Union gewinnt in Mainz

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Der 1. FC Union Berlin hat zum Abschluss des 33. Spieltages den FSV Mainz 05 mit 1:3 besiegt. Die späten Treffer von Burke und Juranovic besiegelten für Marie-Louise Eta den ersten Sieg als Cheftrainerin der Herren.
Mainz-Coach Fischer nahm im Vergleich zum 2:1-Erfolg am Millerntor drei Veränderungen vor. Kohr und Caci rückten ebenso in die Startelf wie Rückkehrer Zentner, der erstmals seit Ende November wieder zwischen den Pfosten stand. Dafür nahmen Potulski, Widmer und Batz zunächst auf der Bank Platz. Bei Union Berlin stellte Marie-Louise Eta nach dem 2:2 gegen Köln ebenfalls dreimal um. Trimmel, Burcu und Ilic begannen für Nsoki, Juranovic und Schäfer.
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Köpenick. Union wirkte aggressiver in den Zweikämpfen, presste mutig und suchte früh den Weg nach vorne. Mainz hatte zunächst Mühe ins Spiel zu finden und geriet nach knapp zehn Minuten beinahe in Rückstand. Nach einer Ecke von Trimmel köpfte Ilic aus nächster Nähe aufs Tor, doch Zentner reagierte glänzend und verhinderte den frühen Rückstand mit einer starken Parade.
Auch danach blieb Union die aktivere Mannschaft. Die Berliner setzten sich phasenweise in der gegnerischen Hälfte fest und insbesondere Kapitän Trimmel schlug immer wieder gefährliche Bälle in den Strafraum. Mainz kam offensiv zunächst kaum zur Geltung, auch das Umschaltspiel der Gastgeber blieb zu ungenau.
Nach einer längeren Unterbrechung durch einen Tennisball-Protest der Union-Fans verflachte die Partie kurzzeitig, ehe die Eisernen kurz vor der Pause doch noch zuschlugen. Eine kurz ausgespielte Ecke landete über Burcu und Kemlein im Strafraum, wo Ilic vor Zentner per Kopf zum 1:0 vollendete.
Mainz wachte nach dem Gegentor auf und versuchte noch vor der Pause zu reagieren, wirklich zwingend wurde es aber nur selten. Amiri prüfte Klaus per Standard, Sano scheiterte zunächst selbst aus spitzem Winkel an Klaus und bereitete wenig später für Potulski vor, doch der Pole verpasste im Zentrum. So ging Union mit einer knappen, aber insgesamt verdienten Führung in die Kabine.

Foto: Getty Images
Nach dem Seitenwechsel drehte sich die Spieldynamik und Mainz übernahm sofort die Kontrolle und setzte Union früh unter Druck. Die Gastgeber wirkten deutlich zielstrebiger als noch vor der Pause, während sich die Köpenicker zunächst weit zurückzogen und kaum Entlastung fanden.
Der Ausgleich fiel dann folgerichtig in der 48. Minute. Nebel hatte auf der rechten Seite viel Platz und brachte den Ball scharf ins Zentrum, wo Becker freistehend einlief und per Linksschuss zum 1:1 gegen seinen Ex-Klub vollendete.
Auch nach dem Ausgleich blieben die Rheinhessen am Drücker. Potulski verpasste nach einer starken Amiri Hereingabe per Kopf nur knapp die Führung, weil Union-Keeper Klaus glänzend parierte. Union fand in dieser Phase kaum noch Zugriff und musste zusehen, wie sich Mainz eine Chance nach der anderen erarbeitete.
In der 57. Minute schien die Partie dann komplett gedreht. Nach einem erneuten Mainzer Angriff flankte Kohr in den Strafraum, wo Tietz per Traumtor die vermeintliche Führung erzielte. Der Jubel der Hausherren hielt allerdings nicht lange. Der VAR griff ein, überprüfte die Szene und nahm den Treffer wegen einer Abseitsstellung des Mainzer Angreifers wieder zurück.
Nichtsdestotrotz sorgte der aberkannte Treffer für einen Bruch im Spiel. Union gelang es im Anschluss, die Mainzer vom eigenen Gehäuse fernzuhalten, und intensivierte stattdessen selbst noch einmal die Offensivbemühungen. Nachdem Ilic in der 84. Minute am Lattenkreuz gescheitert war, machte es Oliver Burke vier Minuten später besser. Eine Köhn-Flanke fand zunächst Ilic, dessen Abschluss bei Burke landete. Der Schotte vollendete anschließend aus der Drehung mit links unter die Latte.
In der ersten Minute der Spielzeit sorgte Außenverteidiger Juranovic dann für die endgültige Entscheidung. Nach Querpass von Skarke staubte der Kroate zum 3:1 Endergebnis ab.

Foto: Getty Images
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