"Etwas aus dem Hinspiel gutmachen": SGD im Derbyfieber | OneFootball

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·22. Januar 2026

"Etwas aus dem Hinspiel gutmachen": SGD im Derbyfieber

Artikelbild:"Etwas aus dem Hinspiel gutmachen": SGD im Derbyfieber

Im Abstiegsgipfel mit Greuther Fürth konnte Dynamo Dresden den Anschluss zu Platz 16 halten. Doch der 2:0-Sieg der Vorwoche muss vergoldet werden, um seinen Wert zu unterstreichen - und zwar im Derby gegen den 1. FC Magdeburg (Samstag, 20:30 Uhr). Cheftrainer Thomas Stamm kannte viele Gründe, weshalb seiner Mannschaft das gelingen wird.

Stamm hat Derby-Niederlage noch im Kopf

"Nach einem Heimsieg ist es immer einfacher von der Energie her, eine Woche zu bestreiten", stellte SGD-Coach Thomas Stamm nach dem positiven Start ins neue Jahr fest. Zwei Tore sorgten für den gelungenen Auftakt gegen die SpVgg Greuther Fürth, der für die Dresdner überlebenswichtig war. Dennoch beträgt der Rückstand zu Platz 16 weiterhin drei Zähler, weshalb Dynamo jetzt nicht abreißen lassen darf. Zwei Siege in Folge waren schon einmal im November gelungen. "Wir haben jetzt viel Vorfreude auf das Derby, wollen etwas aus dem Hinspiel gutmachen und ja, die Jungs nehme ich sehr fokussiert wahr", so Stamm.


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Eine 1:2-Niederlage gab es am 2. Spieltag, was lange Zeit das Highlight der Hinrunde für den ebenfalls abstiegsbedrohten FCM war. "Wenn ein Derby - und besonders eine Derby-Niederlage - ein halbes Jahr später keine Rolle mehr spielen würde, dann wäre das nicht gut", erklärte Stamm, dass er die Emotionen aus dieser Pleite ins Rückspiel transportieren möchte, um Kraft daraus zu schaffen. Das würde aber nicht nur für das Derby gelten: "Grundsätzlich können alle Spiele, die du in der Hinserie nicht für dich entscheiden konntest, einen Einfluss haben. Und das Derby ist vielleicht noch einmal spezieller", erklärte Stamm.

"Habe gar keine Bauchschmerzen"

Dem Druck, der auf der SGD nach wie vor lastet, konnte Stamms Mannschaft schon im vergangenen Spiel entgegenhalten. "Deswegen habe ich gar keine Bauchschmerzen, dass wir da wieder eine gute Mischung finden", zeigte sich der Cheftrainer überzeugt davon, dass seine Spieler die Balance zwischen Emotionen und nötiger Ruhe finden werden. Gründe, dass die SGD das Hinspiel drehen kann, gäbe es genug: "Letzte Woche haben wir ein sehr stabiles Spiel über 90 Minuten gezeigt. Das spricht dafür, dass wir etwas mitnehmen können. Das enge Hinspiel spricht dafür, dass wir etwas mitnehmen können. Die engen Spiele grundsätzlich in der Hinrunde sprechen dafür, dass wir etwas mitnehmen können."

In der Situation, in der sich die Dresdner zurzeit befinden, wären drei Punkte daher von enormer Bedeutung. "Dass das wieder ein enges und schwieriges Spiel wird, das muss ich aber keinem sagen", fand Stamm. Verstecken wolle er sich hingegen auch nicht - und wird beinahe mit der vollen Kapelle in Magdeburg auflaufen können. Jakob Zickler, Nils Fröling und Jonas Oehmichen könnten wieder dabei sein, während Konrad Faber noch fraglich bleibt. Dominik Kother wird in der U21 eingesetzt.

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