RB Leipzig
·12. April 2026
Europa ganz nah! Großer RBL-Druck zahlt sich aus

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·12. April 2026

Der nächste große Schritt in Richtung Europa ist gemacht. Durch den 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach hat RB Leipzig weiterhin 14 Punkte Vorsprung auf Platz sieben, den Eintracht Frankfurt belegt. Bei nur noch 15 zu vergebenden Zählern fehlt nicht mehr viel, um die Rückkehr ins internationale Geschäft zu sichern.
Zugleich baute RBL durch den Sieg den Vorsprung auf Rang fünf auf vier Zähler aus. Auch in Sachen Champions-League-Qualifikation sind die Roten Bullen voll auf Kurs.
In der Partie gegen die Fohlenelf war am Samstagnachmittag Geduld gefragt. Denn trotz zahlreicher guter RBL-Chancen dauerte es bis zur 81. Minute, ehe Yan Diomande mit dem entscheidenden Treffer die Red Bull Arena zum Beben brachte.
Zuvor hatte immer wieder der starke Gladbacher Schlussmann Moritz Nicolas, ein Abwehrbein oder das Aluminium im Weg gestanden. Doch der Glaube, dass das Tor fallen würde, war groß, wie Christoph Baumgartner betonte: „Man hat gemerkt, dass der Druck immer größer geworden ist, auch in der ersten Halbzeit schon. Da waren wirklich viele Chancen da, aber sie haben es immer geschafft, einen Fuß dazwischen zu bringen. Wenn du nicht aufhörst, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass einer reinrutscht.“

Unsere Mannschaft hörte nicht auf und kam am Ende auf 3,33 xGoals. Drei RBL-Tore wären insgesamt verdient gewesen, am Ende reichte eines. Auch unser Cheftrainer Ole Werner hatte dabei stets das Gefühl, „dass es ein Tag für ein spätes Tor werden könnte.“
Er lobte insbesondere die Einwechselspieler, die für frischen Wind gesorgt haben. „Die Jungs, die auf den Platz kamen, haben sich schnell gut eingefügt“, betonte Ole. Johan Bakayoko, Assan Ouédraogo, Brajan Gruda und Benjamin Henrichs kamen allesamt von der Bank und zeigten, dass RBL noch jede Menge Qualität nachlegen kann.
Daher muss uns auch keine großen Sorgen bereiten, dass Xaver Schlager gegen Gladbach seine fünfte Gelbe Karte sah und somit das nächste Spiel verpassen wird. Mit Brajan, Assan und auch Ezechiel Banzuzi stehen hochkarätige Alternativen für seine Position bereit.

Als hochkarätige Alternative präsentierte sich ebenfalls El Chadaille Bitshiabu, der in der Abwehr den verletzten Castello Jr. vertrat. Chad machte ein gutes Spiel und bestätigte damit das Vertrauen des Trainers. Gemeinsam mit seinen Kollegen in der Viererkette und dem abermals glänzend aufgelegten Maarten Vandevoordt im Tor sorgte er für das elfte Spiel ohne Gegentor in dieser Bundesliga-Saison.
Diese Leistung gibt Rückenwind vor dem Topspiel am kommenden Samstag um 18.30 Uhr. Dann ist RBL bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Dort könnten wir im direkten Duell mit den Adlerträgern die Rückkehr nach Europa endgültig fix machen. Bereits ein Remis würde dafür reichen. Doch Ole Werner hat natürlich mehr als das im Sinn: „Wir werden alles reinlegen. Es geht darum, bis zum Ende alle Punkte draufzupacken.“

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