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·7. August 2026
Europa-League-Qualifikation: Jagiellonia überrascht Rangers, Thun vor dem nächsten Schritt

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·7. August 2026

In der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League haben mehrere Favoriten wichtige Siege eingefahren. Für die wohl größte Überraschung sorgte jedoch Jagiellonia Białystok, das die Glasgow Rangers bezwang.
Auch der Schweizer Meister Thun verschaffte sich mit einem überzeugenden Auftritt eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel.
Die Rangers erwischten im Auswärtsspiel in Polen zunächst den besseren Start und gingen bereits früh durch ein Eigentor in Führung. Die Freude der Schotten währte allerdings nicht lange, denn auch Jagiellonia profitierte wenig später von einem Eigentor der Gäste und stellte den Ausgleich her.
Anschließend übernahm der polnische Vertreter zunehmend die Kontrolle. Kajetan Szmyt erzielte nur wenige Minuten später den Siegtreffer zum 2:1 und bescherte seinem Team eine starke Ausgangslage vor dem Rückspiel in Glasgow.
Für Jagiellonia wäre der Sprung in die Europa-League-Ligaphase ein historischer Erfolg. Die Polen waren zuletzt regelmäßig in der Conference League vertreten, konnten sich bislang jedoch noch nie für die Hauptrunde der Europa League qualifizieren.
Einen großen Schritt Richtung Play-offs machte auch der FC Thun. Die Schweizer setzten sich zuhause deutlich mit 3:0 gegen Vikingur Reykjavik durch.
Die Gastgeber dominierten die Begegnung nahezu über die komplette Spielzeit und kamen auf beeindruckende 24 Torschüsse. Zwei Treffer innerhalb weniger Minuten stellten früh die Weichen auf Sieg, ehe ein drittes Tor in der Nachspielzeit das Ergebnis abrundete.
Damit reist Thun mit einem komfortablen Polster nach Island. Die Schweizer dürfen vom Einzug in die nächste Runde träumen, während Vikingur vor einer schwierigen Aufgabe steht.
Eine hervorragende Ausgangslage verschaffte sich auch Anderlecht. Die Belgier trafen bereits nach weniger als 30 Sekunden gegen PAOK Thessaloniki und verteidigten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
PAOK vergab zusätzlich einen Elfmeter und kassierte damit die erste Heimniederlage in einer Europa-League-Qualifikation seit zehn Jahren.
Besiktas feierte ebenfalls einen wichtigen Auswärtssieg. Obwohl Kassim Ouattara innerhalb weniger Minuten die Gelb-Rote Karte sah, setzte sich der türkische Traditionsklub mit 1:0 bei Hradec Králové durch. Das entscheidende Tor erzielte Semih Kılıçsoy kurz vor Schluss.
Den deutlichsten Sieg des Spieltags landete Benfica. Die Portugiesen fertigten Hearts of Midlothian mit 6:1 ab und dürften das Ticket für die Play-offs bereits gelöst haben.
Der dreimalige Europa-League-Finalist erzielte jeweils drei Tore pro Halbzeit und nutzte die defensiven Schwächen der Schotten konsequent aus. Für Hearts bedeutete die Niederlage eine der schwersten europäischen Pleiten der Vereinsgeschichte.
Auch CSKA Sofia setzte ein Ausrufezeichen und gewann in Georgien mit 3:0 gegen Maccabi Tel Aviv. Wie Thun erzielten die Bulgaren zwei frühe Treffer und legten in der Schlussphase noch einmal nach.
RB Salzburg sicherte sich dagegen einen knappen, aber wichtigen 1:0-Erfolg gegen Pafos. Die Partie musste zwischenzeitlich wegen starken Regens unterbrochen werden, doch die Österreicher behielten die Nerven und schlugen kurz vor Schluss zu.
In mehreren Begegnungen fielen die entscheidenden Tore erst in der Schlussphase. Lech Poznań gewann dank eines späten Treffers von Yannick Agnero mit 1:0 gegen KI Klaksvik.
Omonia Nikosia verhinderte mit einem Last-Minute-Tor beim 1:1 gegen Lincoln Red Imps eine überraschende Niederlage, während KuPS Kuopio ebenfalls spät zum 1:1 gegen Universitatea Craiova ausglich.
Bereits am Dienstag hatte Shamrock Rovers einen wichtigen Schritt Richtung Play-offs gemacht. Die Iren besiegten Egnatia mit 3:1 und drehten die Partie kurz nach der Pause mit zwei Treffern innerhalb von nur zwei Minuten.
Dagegen blieb das Duell zwischen Larne und Iberia 1999 torlos. Damit ist vor dem Rückspiel noch alles offen.
Vor den Rückspielen nächste Woche haben sich Vereine wie Benfica, Thun, CSKA Sofia und Shamrock Rovers deutliche Vorteile erarbeitet. Die größte Aufmerksamkeit dürfte jedoch auf dem Duell zwischen den Rangers und Jagiellonia liegen. Die Schotten stehen nach der überraschenden Niederlage unter Druck und müssen im Ibrox Stadium eine Reaktion zeigen, um das Aus in der Qualifikation noch abzuwenden.







































