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·21. Mai 2026

Europacup-Finale – und doch keine neuen Transfers?

Artikelbild:Europacup-Finale – und doch keine neuen Transfers?
Artikelbild:Europacup-Finale – und doch keine neuen Transfers?

Das größte Spiel der Vereinsgeschichte, das Europa-League-Finale gegen Aston Villa in Istanbul, hat dem SC Freiburg am späten Mittwochabend trotz der klaren 0:- (0:2)-Niederlage viele Sympathien und europaweite Beachtung beschert. Doch bringen die im Europapokal verdienten Millionen dem SC Freiburg auch neue Transfers? Eine Prognose können wir wohl vergessen…

Der SC Freiburg hat in dieser Saison in der Europa League und im DFB-Pokal, wo man beim VfB Stuttgart im Halbfinale (1:2) erst in der letzten Minute der Verlängerung scheiterte, gutes Geld verdient.


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Europacup-Finale – und doch keine neuen Stars?

  • Wie SPORT BILD (Ausgabe 20 / 2026) berichtete, kommt der Bundesligist in beiden Wettbewerben auf mehr als 40 Millionen Euro an Mehreinnahmen.
  • Davon stammen allein 26 Millionen Euro aus dem Europa-League-Abenteuer, das am späten Mittwochabend in Istanbul ohne Happy End ausklang.
  • Der Finalsieg hätte den Breisgauern noch einmal sechs Mio. Euro zusätzlich und vor allem weitere Einnahmen in der Champions League gebracht – plus vier Mio. Euro für die dann sichere Teilnahme am UEFA-Super-Cup-Finale in Salzburg.
  • Letztere gehen jetzt an Aston Villa, das ohnehin über die englische Premier League für Europas „Königsklasse“ qualifiziert war.
  • Nur Eintracht Frankfurt konnte in drei EL-Finals mit deutscher Beteiligung in den letzten vier Jahren den UEFA-Pokal am Ende auch gewinnen.

Der historisch-erste internationale Titel und die damit verbundene Premiere in der Champions League hätten dem SC Freiburg finanziell noch mehr Spielraum gebracht.

„Die Champions League ein zusätzlich großer Erfolg“, räumte Freiburgs Weltmeister Matthias Ginter (32) gegenüber SPORT BILD ein.

„Keine Millionen-Transfers“ – und dann ein neuer Torhüter?

Diesen hätte es gebraucht, um Stars zu halten und neue namhafte Spieler in den Breisgau zu locken.

„Nach SPORT-BILD-Informationen plant Freiburg im Sommer dennoch keine Millionen-Transfers“, so das Blatt, „stattdessen soll weiter gezielt auf junge Spieler gesetzt und der bestehende Kader entwickelt werden.“

Ein Spieler, der dies mitgestalten könnte, wird wohl, wie schon während des Finales in Istanbuls durchsickerte, der für Werder Bremen spielende Torhüter Mio Backhaus (22) sein, den Freiburg per Transfer locken will. Wobei kolportierte 17 Mio. Euro nicht wirklich für die These sprächen, wonach der Europa-League-Finalist „keine großen Transfers“ plant…

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