Fussballnationalmannschaft.net
·12. Juni 2026
Europameister von 1996 traut Deutschland das WM Finale zu!

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Oliver Bierhoff traut der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 den ganz großen Sprung zu. Der frühere DFB-Geschäftsführer sieht genügend Qualität im Kader, um sogar bis ins WM-Finale vorzustoßen. Gleichzeitig warnt der EM-Held von 1996 vor der dichten Konkurrenz auf höchstem Niveau.

Oliver Bierhoff im Interview
Bei ran erklärte Bierhoff, dass die Auswahl aus seiner Sicht für das Endspiel gerüstet ist. „Wir haben auf jeden Fall genug Qualität, um bis ins Finale zu kommen – aber es gibt natürlich noch viele andere Teams mit unglaublich hoher Qualität“, sagte er. Entscheidend sei für deutsche Mannschaften traditionell vor allem der Auftritt als Einheit gewesen.
„Die deutschen Mannschaften hatten immer die große Stärke, dass sie als Team aufgetreten sind und sehr konzentriert und diszipliniert ihr Ziel verfolgt haben“, gab Bierhoff zu bedenken und betonte: „Auch diesmal wird es nicht leicht sein, uns zu schlagen.“
Als gutes Zeichen wertet Bierhoff den Auftritt bei der Heim-EM 2024. Dort habe die Mannschaft von Julian Nagelsmann „gezeigt, zu was sie mit Begeisterung und Geschlossenheit fähig ist“. Seitdem hätten sich mehrere Leistungsträger noch einmal entwickelt, darunter Kai Havertz, Jamal Musiala und Florian Wirtz. Zudem sei der Konkurrenzkampf durch weitere junge Spieler gewachsen.
Auch die erfahrenen Kräfte spielen für Bierhoff eine wichtige Rolle. Joshua Kimmich, Leroy Sané und Leon Goretzka wüssten schließlich, „dass es für sie die vielleicht letzte WM im besten Alter ist“. Zusammen mit der guten Stimmung im Team bilde das beste Voraussetzungen „für ein gutes und erfolgreiches Turnier“.
Positiv beurteilt Bierhoff auch das Comeback von Manuel Neuer, selbst wenn ihm die Situation für den zurückgestuften Oliver Baumann „wahnsinnig leid“ tue. „Manuel ist ohne Zweifel weiterhin ein absoluter Weltklasse-Torhüter und ich bin ein großer Fan von ihm“, sagte Bierhoff. Zugleich hofft er, dass die Debatte um die Nummer eins im deutschen Tor nun zur Ruhe kommt.
Weniger Sorgen macht sich Bierhoff offenbar über die eigenen Möglichkeiten als über die internationale Spitze. Zwar seien Frankreich, Spanien und Portugal an manchen Stellen technisch und individuell noch breiter und besser aufgestellt, dennoch hält er Deutschland für eine Mannschaft, die an einem starken Tag bis ganz nach oben kommen kann.







































