Anfield Index
·18. April 2026
Everton vor Liverpool-Duell wohl mit Rückkehrer

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·18. April 2026

Es gibt Merseyside-Derbys, die sich routiniert anfühlen, und es gibt jene, die echte Bedeutung tragen. Das Aufeinandertreffen zwischen Everton und Liverpool an diesem Wochenende gehört klar zur zweiten Kategorie, geprägt von Ehrgeiz und nicht nur von Geschichte. Da für beide die Qualifikation für Europa in Reichweite ist, geht es im Hill Dickinson Stadium um weit mehr als nur lokalen Stolz.
Für David Moyes steht dieser Moment für Fortschritt. Everton reist nicht als Team an, das nervös nach hinten schaut, sondern als eines, das nach oben blickt und die Möglichkeiten berechnet.
Moyes überbrachte vor dem Derby ermutigende Nachrichten und bestätigte die Rückkehr von Charly Alcaraz nach einer längeren Pause. Seine Verfügbarkeit sorgt in einer entscheidenden Phase der Saison für mehr Tiefe im Kader.
„Charly Alcaraz ist zurück und wieder im Training“, sagte Moyes den Medien auf seiner Pressekonferenz vor dem Spiel. „Ich denke, wir sind so nah an [voller Fitness], wie wir es nur sein können.“
Dennoch gibt es einen bemerkenswerten Ausfall. Jack Grealish fehlt mit einer Fußverletzung weiterhin, wodurch Everton auf eine seiner kreativeren Optionen verzichten muss. Trotzdem wirkt Moyes mit dem allgemeinen Zustand seines Kaders zufrieden und deutet damit auf eine Mannschaft hin, die für die Anforderungen des entscheidenden Saisonendspurts bereit ist.
Liverpools Vorbereitung steht unter einem anderen Vorzeichen. Die Europapokal-Kampagne endete abrupt mit einer 0:4-Gesamtniederlage gegen Paris Saint-Germain, und die körperlichen Folgen dieses Duells sind noch spürbar.

Foto: IMAGO
Hugo Ekitikes Saison ist nach einer Achillessehnenverletzung vorzeitig beendet, während Joe Gomez’ Fitnessprobleme die Unsicherheit in der Defensive vergrößern. Auch Alisson Becker, Conor Bradley, Giovanni Leoni und Wataru Endo werden voraussichtlich fehlen, sodass Liverpool das Derby mit einem umgebauten Kader bestreiten muss.
Ihre Tabellenposition in der Liga bleibt jedoch stark. Ein 2:0-Sieg gegen Fulham hat sie auf dem fünften Platz gehalten und den Druck der Rivalen abgewehrt, die dasselbe Ziel verfolgen.
Für Everton ist die Rechnung klar. Ein Sieg würde sie bis auf zwei Punkte an Liverpool heranbringen und das Rennen, das in den vergangenen Wochen an Tempo aufgenommen hat, weiter zuspitzen. Auf Rang acht liegend, ist der Klub im Kampf um europäischen Fußball weiterhin voll dabei, ob über die Champions League oder die Conference League.
Moyes beschrieb den Anlass klar und mit deutlicher Erwartung.
„Nun, wenn sie sich dafür nicht steigern, dann weiß ich nicht, wofür sie sich sonst steigern würden“, ergänzte Moyes. „Wenn es über die Jahre darum geht, am letzten Spieltag den Klassenerhalt zu sichern, dann gibt es daran eigentlich nichts zu feiern.
„Ich glaube nicht, dass man als Team in der Abstiegszone einfach nur überleben sollte. Ich denke, man kann feiern, wenn man Trophäen gewinnt oder um Europa kämpft, und ich hoffe, dass sie diese Seite davon genießen können statt der Seite, die wir zuvor gesehen haben.“
Seine Worte spiegeln einen Wandel in der Denkweise wider. Es geht nicht länger ums Überleben, sondern um Ambition. Liverpool mag noch immer die besseren Karten haben, doch Everton wittert eine Chance – eine, die ihre Saison neu definieren und die Erzählung dieser Rivalität verändern könnte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.









































