Ex-Arsenal-Star nennt zwei Spieler für Liverpools Titelchance | OneFootball

Ex-Arsenal-Star nennt zwei Spieler für Liverpools Titelchance | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Anfield Index

Anfield Index

·20. August 2026

Ex-Arsenal-Star nennt zwei Spieler für Liverpools Titelchance

Artikelbild:Ex-Arsenal-Star nennt zwei Spieler für Liverpools Titelchance

Liverpool-Prognosen 2026/27: Theo Walcott sieht einen Titelangriff, doch bei Iraola bleiben Fragen

Liverpool ist vor der neuen Premier-League-Saison schwer einzuordnen. Das ist die einfache Wahrheit. Mit Andoni Iraola gibt es einen neuen Cheftrainer, dazu eine Mannschaft, die noch immer die Narben einer schwachen Saison 2025/26 trägt, und einen Kader, der in der Vorbereitung sowohl Potenzial als auch Unordnung gezeigt hat. Die gemischten Ergebnisse haben die Unsicherheit nur noch verstärkt.

Wie Theo Walcott BBC Sport sagte: „Liverpool ist wahrscheinlich die am schwersten einzuschätzende Mannschaft. Iraola ist ein hervorragender Trainer, und wenn Alexander Isak und Florian Wirtz starke Saisons spielen, können sie Arsenal im Titelrennen absolut unter Druck setzen.“ Das ist eine ernstzunehmende Prognose. In seinen Überlegungen setzt er Liverpool damit auf Platz zwei, hinter Arsenal und vor Klubs mit größerer Kontinuität.


OneFootball Videos


Artikelbild:Ex-Arsenal-Star nennt zwei Spieler für Liverpools Titelchance

Foto: IMAGO

Die Logik dahinter ist nachvollziehbar. Isak hebt das Niveau jeder Offensive an, und Wirtz bringt die Art von Kontrolle und Durchschlagskraft mit, die Liverpool in der vergangenen Saison phasenweise schmerzlich gefehlt hat. Wenn beide auf Elite-Niveau liefern, wird Liverpool viele Spiele gewinnen. Nur wenige Mannschaften können mit scharfem, vertikalem Fußball umgehen, wenn die Offensive ins Rollen kommt.

Iraola steht vor einer frühen Bewährungsprobe in Liverpool

Trotzdem ist ein Titelangriff weiterhin eine große Behauptung. Liverpool wurde in der vergangenen Saison aus gutem Grund Fünfter. Die Mannschaft war instabil, gegen den Ball oft zu passiv und in Umschaltsituationen zu leicht zu verwunden. Ein neuer Trainer kann Struktur und Intensität verbessern, aber solche Dinge werden nicht über Nacht verlässlich.

Iraola hat eine klare Identität. Seine Teams spielen aggressiv, pressen hart und greifen zielstrebig an. Das sollte Liverpool attraktiver machen und wahrscheinlich auch gefährlicher. Es dürfte sie aber auch offenlegen, wenn die Balance nicht stimmt. Genau das deutete die Vorbereitung an: Momente voller Flüssigkeit, gefolgt von Momenten des Chaos. Unterhaltsam, ja. Vollkommen überzeugend noch nicht.

Der Titelangriff in der Premier League hängt von der Balance ab

Hier wirkt Walcotts Einschätzung zugleich mutig und plausibel. Liverpool hat genug Qualität, um unter die Top vier zu kommen. Gleichzeitig gibt es noch genug ungeklärte Probleme, um den Top zwei deutlich hinterherzuhinken. Beides kann im August wahr sein.

Die größte Frage ist nicht, ob Liverpool Leistungen auf höchstem Niveau zeigen kann. Das können sie. Die Frage ist, ob sie das wiederholt schaffen und dabei die defensiven Schwächen begrenzen können, die ganze Spielzeiten ruinieren. Standardsituationen, Konter und Spielkontrolle bleiben offensichtliche Sorgenpunkte. Solange diese Probleme nicht behoben sind, ist das Gerede vom Titel eher Wunschdenken als Erwartung.

Trotzdem sollte eine Verbesserung gegenüber Platz fünf das Mindestziel sein. Mit Isak als Mittelstürmer, Wirtz als Kreativspieler zwischen den Linien und Iraola, der ein klareres Profil vorgibt, sollte Liverpool den nächsten Schritt machen. Ob das Platz zwei oder Platz vier bedeutet, hängt wohl davon ab, wie schnell die Mannschaft Kontrolle lernt.

Unsere Sicht

Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers fühlt sich das nach einer dieser Saisons an, in denen Zuversicht und Vorsicht jede Woche miteinander ringen. Man versteht, warum manche glauben, dass dieses Team alle überraschen könnte. Iraola ist ein echter Trainer, der Fußball sollte zielgerichteter werden, und Spieler wie Alexander Isak und Florian Wirtz geben Liverpool eine spielentscheidende Qualität, die die Obergrenze dieser Mannschaft verändert.

Aber es gibt immer noch viel Unsicherheit. Platz fünf war kein verrückter Ausrutscher. Liverpool wirkte in der vergangenen Saison viel zu oft fragil, und solche Gewohnheiten verschwinden nicht einfach, nur weil eine neue Stimme zur Tür hereinkommt. Die Anhänger werden schnell glauben wollen, vor allem wenn der Angriff stark startet, aber sie werden auch bei jeder Standardsituation und jedem Ballverlust mit einem gewissen Unbehagen hinschauen.

Platz zwei wirkt optimistisch, auch wenn er nicht unmöglich ist. Ein Top-vier-Ergebnis mit klaren Anzeichen echten Fortschritts wäre nach dem Chaos der vergangenen Spielzeit bereits ein ordentliches Resultat. Wenn Liverpool im Titelrennen mitmischt, hervorragend. Wenn die Mannschaft einfach besser organisiert, intensiver und klarer auftritt, wäre auch das schon bedeutsam. Im Moment ist Unsicherheit wahrscheinlich die ehrlichste Haltung. Es gibt Hoffnung, aber auch genug Belege dafür, die Erwartungen im Zaum zu halten.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen