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·26. März 2026
Ex-Bayern-Star packt aus: „Van Gaal war menschlich eine Null“

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Beim FC Bayern München galt Louis van Gaal einst als Visionär, als jemand, der Entwicklungen im Verein maßgeblich vorangetrieben hat. Der Niederländer, der sein Amt als Cheftrainer im Sommer 2009 übernahm, führte beim Rekordmeister das Positionsspiel ein, sorgte für einen Wandel hin zum Ballbesitzfußball.
In seiner ersten Saison als Cheftrainer gewann er mit dem FC Bayern das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal, führte das Team sogar völlig sensationell in das Endspiel der Champions League. Dort unterlag man Inter zwar verdient mit 0:2, dennoch gab es viel Positives mitzunehmen.
Und trotzdem trennten sich die Wege 2011, nachdem die zweite Saison nicht gerade brillant lief. Van Gaal war zwar jemand, der viel bewegte, allerdings galt er menschlich auch immer als schwierig. Er eckte an, legte sich mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge an, vertrat seine eigenen Prinzipien.
Trotzdem war Hoeneß fachlich stets von ihm überzeugt. „Louis van Gaal ist rein fachlich gesehen einer der besten Trainer der Welt. Aus meiner Sicht ist er verantwortlich dafür, dass der FC Bayern seinen Fußball grundlegend verändert hat“, sagte der Bayern-Patron vor einigen Jahren. Aber: „Wir profitieren bis heute von van Gaals Ideen. Aber er ist auch leider ein Mensch, der einen ganz schwer an sich heranlässt. Bei ihm war immer Distanz, und so kamen wir uns nie so nah, wie ich das gerne gehabt hätte.“
Ein Ex-Bayern-Star, nämlich der Italiener Luca Toni, pflichtete Hoeneß nun bei. Der ehemalige Topstürmer äußerte sich im Format „You’ll never talk alone“ bei Streaminganbieter DAZN über seinen ehemaligen Trainer, mit dem es deutliche Differenzen gab.

Foto: IMAGO
„Es war bekannt, dass Louis van Gaal Spanier wie Italiener nicht leiden konnte. Ich glaube, er ist ein guter Trainer, aber bei den menschlichen Beziehungen war er wirklich immer eine Null. Es hat viele Probleme mit van Gaal gegeben, aber das ist nur eines davon. Wir könnten fünf Stunden Sendung darüber machen“, so der Vorwurf des mittlerweile 48-Jährigen.
Van Gaal hatte massive Veränderungen am Kader angestoßen, als er Coach des FCB war. Toni war einer der Spieler, die aussortiert wurden. Sogar vor Franck Ribéry wollte der Niederländer zuweilen nicht Halt machen. Im Endeffekt verließ Toni den FC Bayern 2010 erst auf Leihbasis zur Roma, dann auf permanenter Basis in Richtung Gen









































