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Selina Eckstein·5. September 2026
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Selina Eckstein·5. September 2026
"Er ist einfach nicht gut genug. Ich weiß nicht, warum alle so tun, als wäre er ein solider Spieler. Er ist absolut unterirdisch." Diese Kritik sitzt! Der ehemalige Spurs-Profi Jamie O’Hara hatte nach der Pleite gegen Newcastle (0:2) am vergangenen Wochenende genug gesehen. Vor allem gegen den ehemaligen Bayern-Spieler Mathys Tel teilte er nach dem Abpfiff ordentlich aus.
Es ging um dessen Freistoß in der 68. Minute, der deutlich über das Tor flog, weil er ihn nicht richtig getroffen hatte. Dafür musste Tel einstecken. "Oh mein Gott! Das ist einer der schlechtesten Freistöße, die ich je gesehen habe", sagte O’Hara außerdem gegenüber 'talksport'.
Hier siehst du die Highlights der Partie im Video.
Doch die Pleite alleine an Tel festzumachen, wäre zu kurz gegriffen. Denn Tottenham hat in diesem Transfersommer immerhin 366 (!) Millionen Euro (Quelle: 'transfermarkt.de') für neue Spieler ausgegeben, um die vergangene Saison vergessen zu machen und wieder anzugreifen. Auf der anderen Seite wurden "nur" 164 Millionen eingenommen, was ein Transferminus von 202 Millionen Euro macht.
Nachdem der Klub aus der Premier League in der Spielzeit 2025/26 nur knapp dem Abstieg entkommen war, sollte jetzt wieder die obere Tabellenregion angegriffen werden. Alleine für Sandro Tonali und Mateus Fernandes blätterten die Spurs deshalb über 200 Millionen Euro hin. Dazu kommen einige Leihspieler, wie unter anderem Omar Marmoush von Manchester City. Der Ex-Frankfurter stand gegen Newcastle in der Startelf und spielte über 90 Minuten.
Auch er konnte die zweite Pleite hintereinander nicht verhindern. Deshalb steht das Team von Roberto De Zerbi schon früh unter Druck und auf dem letzten Tabellenplatz.
Doch was läuft aktuell schief? "Das ist das größte Problem, es ist die größte Herausforderung und das wichtigste Ziel ist es, die richtige Einstellung zu finden", sagte De Zerbi. "Die richtige Einstellung findet man nicht auf dem Transfermarkt. Fußball ist etwas Magisches: Man kann viele Spieler austauschen und sofort die richtige Balance finden, oder man braucht eben mehr Zeit. Ich möchte dieses Ziel so schnell wie möglich erreichen und ich habe keinen Zweifel daran, dass wir es erreichen werden."
Gleich fünf Neuzugänge standen in Tottenhams Startaufstellung gegen Newcastle, weshalb es nicht verwundert, dass die Automatismen noch nicht greifen. Auch De Zerbi weiß, wie das Fußballgeschäft läuft und fordert deshalb mehr Zeit ein.
Aufgrund der vergangenen Saison steht der Coach allerdings schon früh unter Druck. Es ist fraglich, ob er eben genug Zeit bekommt, um das Team entsprechend zu formen. Bleiben die Ergebnisse aus, dürfte De Zerbi rasch um seinen Job zittern. Dann wäre Tels verunglückter Freistoß nicht nur ein Ausrutscher auf dem Platz gewesen, sondern das Sinnbild für einen völlig missglückten Saisonstart.
📸 Richard Heathcote - 2026 Getty Images







































