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·2. September 2026
Ex-Bvb Spieler Aubameyang tritt nach Demütigung aus Gabuns Nationalteam zurück

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Pierre-Emerick Aubameyang zieht die Konsequenzen aus einem eskalierten Konflikt mit der gabunischen Regierung und beendet seine Karriere in der Nationalmannschaft. Der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund und Rekordtorschütze seines Heimatlandes fühlt sich nach dem frühen Aus beim Afrika-Cup zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Pierre-Emerick Aubameyang hofft heute gegen Lissabon auf Torerfolge AFP PHOTO / GUENTER SCHIFFMANN
Nach dem enttäuschenden Ausscheiden Gabuns bei der Afrikameisterschaft 2026 in Marokko im vergangenen Dezember, das nach drei Niederlagen in der Vorrunde besiegelt wurde, suchte die Regierung von Präsident Brice Clotaire Oligui Nguema einen Schuldigen. Die Verantwortung wurde maßgeblich Aubameyang zugeschoben, obwohl der Angreifer nach eigener Aussage verletzt aufgelaufen war. Als Konsequenz löste die Staatsführung nicht nur den kompletten Trainerstab auf, sondern suspendierte zudem das gesamte Team auf unbestimmte Zeit. Aubameyang selbst sowie sein langjähriger Weggefährte Bruno Ecuele Manga, 38 Jahre alt, wurden komplett aus dem Kader gestrichen.
Für den inzwischen 37 Jahre alten Angreifer, der zuletzt seinen Wechsel zu Deportivo La Coruña nach Spanien vollzog, war dieser Umgang der entscheidende Auslöser für seinen Entschluss. In einem Fernsehinterview rechnete er mit den Verantwortlichen ab: „Sie haben mich gedemütigt und diffamiert, obwohl ich bei der Afrikameisterschaft trotz einer Verletzung gespielt habe.“ Weiter erklärte er: „Das ist der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, und ich höre lieber hier auf.“ Damit zieht sich der Rekordtorschütze aus dem Nationalteam zurück, für das er über Jahre das Gesicht der Offensive war.
Aubameyang deutete zudem an, dass die aktuelle Krise um die Mannschaft nicht allein an einzelnen Spielern festzumachen sei. „Ich glaube, die Probleme der Mannschaft reichen viel tiefer als meine bescheidene Person“, sagte er und verwies damit auf einen möglichen Strukturwandel, der über seine eigene Personalie hinausgeht.
Unabhängig von der Krisensitzung rund um Kader und Trainerstab muss sich Gabun nun ohne seinen prägendsten Offensivspieler neu ausrichten. In der Qualifikation für den kommenden Afrika-Cup trifft die Auswahl auf Marokko, Niger und Lesotho, drei Gegner, gegen die ein überzeugender Neuanfang gelingen soll.







































