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·3. Juni 2026

Ex-DFB-Kapitän Ballack: Deutschland wird Fußball-Weltmeister 2026!

Artikelbild:Ex-DFB-Kapitän Ballack: Deutschland wird Fußball-Weltmeister 2026!

Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack traut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 den Titel zu. Der frühere DFB-Kapitän sieht aber auch einige Baustellen im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Für Ballack ist Frankreich dennoch der heißeste Anwärter auf den Turniersieg.

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Michael Ballack, ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, war am 11. Mai 2025 zu Gast beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund in der BayArena in Leverkusen. (Copyright Depositphotos.com)


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Ballack sieht Chancen und Schwachstellen

Auf die Frage der Sport Bild, ob er der DFB-Elf den WM-Triumph zutraue, antwortete Ballack klar: „Ja, natürlich. Aber wir haben einige Herausforderungen“. Eine davon sei die Besetzung im Sturmzentrum. Kai Havertz sei „gott sei Dank nach seiner langen Verletzung wieder in Form“ und löse dieses Problem, weil Nick Woltemade bei seinem Klub Newcastle United zuletzt ebenfalls nicht mehr gesetzt gewesen sei.

Auch Jamal Musiala nahm Ballack in den Blick. Der Offensivspieler sei „ein Weltklassespieler, aber noch lange nicht in Topform aufgrund seiner Verletzung“. Dazu komme, dass die Nationalmannschaft auf den Außenverteidigerpositionen „Luft nach oben“ habe. Besonders wichtig sei für ihn Joshua Kimmich hinten rechts.

Kein eingespieltes Gerüst

Ballack machte außerdem deutlich, dass Deutschland aus seiner Sicht derzeit nicht zur absoluten Spitzengruppe zählt. „Wir haben keine eingespielte Mannschaft, keine sechs, sieben, acht Spieler, die unantastbar sind. Darum zählt Deutschland im Moment nicht zu den Top-Favoriten“, erklärte der 49-Jährige. Zugleich schränkte er ein: „Das heißt am Ende aber nicht, dass man chancenlos ist.“

Entscheidend sei vielmehr, was Nagelsmann aus dem vorhandenen Kader herausholen werde. Als Vergleich zog Ballack die WM 2002 heran, bei der Deutschland erst im Finale an Brasilien scheiterte und mit 0:2 verlor. Damals habe man ebenfalls „auch nicht die beste Mannschaft“ gestellt, die Stimmung sei nach dem EM-Vorrundenaus zwei Jahre zuvor am Tiefpunkt gewesen, und in Deutschland habe „keiner einen Cent auf uns gesetzt“.

Vergleich mit 2002 und Blick auf Frankreich

Den Ausschlag gab aus Ballacks Sicht der damalige Bundestrainer Rudi Völler, der „das Optimum“ aus dem Team herausgeholt habe. Genau darin liege auch jetzt die Schlüsselrolle für Nagelsmann, wenn die WM in den USA, Mexiko und Kanada beginnt, die ab dem 11. Juni ausgetragen wird.

Als größten Favoriten auf den Titel nannte Ballack allerdings eine andere Nation. „Ich sehe Frankreich als heißesten Anwärter. Der Kader hat eine unglaublich hohe Qualität.“

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