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·2. April 2025
Ex-Drittligist Uerdingen droht Rückzug vom Spielbetrieb

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·2. April 2025
Eigentlich schien der Spielbetrieb von Ex-Drittligist KFC Uerdingen in der Regionalliga West trotz des am Dienstag eröffneten Insolvenzverfahrens gesichert zu sein, doch nun wurde bekannt, dass bis Freitag frisches Geld her muss. Ansonsten gehen die Lichter endgültig aus.
In einer Pressemitteilung von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich heißt es: "Damit das nächste Spiel am 4. April 2025 in Paderborn stattfinden und der Spielbetrieb darüber hinaus bis zum Saisonende fortgeführt werden kann, sind weiterhin dringend Finanzmittel erforderlich." Der Insolvenzverwalter sei darüber informiert worden, dass entsprechende vereinsseitige Bemühungen noch laufen würden.
"Es ist nun abzuwarten, ob die mehrfach mündlich zugesagten Gelder rechtzeitig und in voller Höhe auf dem Konto des Insolvenzverwalters vorliegen. Sollten diese nicht im Laufe dieser Woche eingehen, wird der Insolvenzverwalter den Geschäfts- und Spielbetrieb des KFC Uerdingen 05 e.V. einstellen müssen. Die Verantwortlichen wurden bereits darüber informiert."
Dem Vernehmen benötigt der KFC kurzfristig eine sechsstellige Summe. Sollte diese nicht aufgebracht werden, müssten sich die Krefelder vom Spielbetrieb zurückziehen und stünden damit als zweiter Absteiger nach dem Türkspor Dortmund, das sich ebenfalls vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte, fest. Auch eine komplette Einstellung des Geschäfts- und Spielbetriebs scheint im Worst Case nicht ausgeschlossen.
"Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten des Schuldners in Anspruch nehmen", heißt es. Die Krefelder hoffen, dass es mit Hilfe eines Insolvenzverwalters gelingt, den Verein zu retten. Gelingt das nicht, droht die Löschung aus dem Vereinsregister. Dann müsste der KFC in der untersten Liga komplett neu anfangen.
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