Ex-Liverpool-Flügel: Für Mo-Ersatz jeden Preis, „plus Gakpo“ | OneFootball

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·29. April 2026

Ex-Liverpool-Flügel: Für Mo-Ersatz jeden Preis, „plus Gakpo“

Artikelbild:Ex-Liverpool-Flügel: Für Mo-Ersatz jeden Preis, „plus Gakpo“

Olise rückt nach Salah-Abgang stärker ins Rampenlicht

In Liverpool ist das Gefühl spürbar, dass eine Ära leise zu Ende geht. Allein die Zahlen zeigen das Ausmaß dessen, was verloren geht. Mohamed Salah hat in 440 Einsätzen 257 Tore erzielt – eine Bilanz, die fast ein Jahrzehnt an Leistungen auf höchstem Niveau getragen hat. Diesen Einfluss zu ersetzen, ist nicht einfach nur eine Aufgabe für die Kaderplanung, sondern eine strukturelle Herausforderung.

In dieses Vakuum rückt Michael Olise, dessen Leistungen für Bayern München ihn zu einem der faszinierendsten Offensivprofile Europas gemacht haben. 20 Tore und 29 Vorlagen in 47 Einsätzen in dieser Saison sind nicht nur produktiv, sie sind spielverändernd. Das spricht für einen Spieler, der an der Schnittstelle von Kreativität und Durchschlagskraft agiert.


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Laut der ursprünglichen Quelle vom Daily Mirror hat die Diskussion inzwischen auch ehemalige Spieler erreicht, und ihre Schlussfolgerungen sind deutlich. Jermaine Pennant hat entschlossenes Handeln gefordert und Liverpool dazu aufgefordert, auf dem Transfermarkt aggressiv vorzugehen.

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Pennants Forderung unterstreicht das Dilemma bei der Kaderplanung

Pennant ließ keinen Zweifel an seiner Haltung. Nachdem er Olise in einem packenden Champions-League-Spiel glänzen gesehen hatte, schrieb er: „Liverpool soll losziehen und Olise sofort holen, um jeden Preis. Da ist euer Ersatz für Mo Salah. UM JEDEN PREIS. Jede Summe plus Gakpo.“

Das ist die Art von Aussage, die die vorsichtige Sprache moderner Transferstrategien durchbricht. Liverpool versucht unter Arne Slot, sich nach einem Sommer-Transferfenster neu auszurichten, das keine entscheidenden Verstärkungen gebracht hat. Doch Pennants Argument ist weniger von Sentimentalität geprägt als vielmehr von der Frage, ob das Profil passt.

Olise ist kein Eins-zu-eins-Ersatz im klassischen Sinne. Slot selbst hat eingeräumt, dass es „wahrscheinlich unmöglich“ sei, Salah direkt zu ersetzen. Stattdessen bietet Olise eine andere Form von Gefahr. Er ist beidfüßig, kann Defensivstrukturen in beide Richtungen destabilisieren und spielt mit einer Ruhe, die seinem Alter widerspricht.

Die Gakpo-Frage verschärft die Transferdebatte

Dass Pennant Cody Gakpo in seinen Vorschlag einbezieht, schärft die Diskussion zusätzlich. Gakpos Bilanz von acht Toren und sechs Vorlagen in 48 Einsätzen zeigt einen Spieler, der sich auf dem geforderten Niveau noch nicht vollständig durchgesetzt hat. Er stand unter Beobachtung, und in einem Szenario der Kader-Neuausrichtung wird er zu einem verhandelbaren Aktivposten.

Genau hier wird Liverpools Transfermodell auf die Probe gestellt. Setzen sie weiter auf interne Entwicklung, oder wenden sie sich einer großen Verpflichtung zu, die die Dynamik in der Offensive sofort verändern kann?

Die Haltung der Bayern macht die Sache komplizierter. Die Klubführung hat sich unmissverständlich geäußert. Olise steht nicht zum Verkauf. Selbst bei einem bedeutenden Angebot gibt es keine Bereitschaft zu Verhandlungen. Das spiegelt sowohl seine Vertragssituation als auch seine taktische Bedeutung in einer Mannschaft wider, die um mehrere Titel kämpft.

Die Transferrealität wird von Bayerns Haltung geprägt

Aus Marktsicht wirkt ein solcher Deal unwahrscheinlich. Bayern hat kaum einen Anreiz, einen Kader zu schwächen, der um den Bundesliga-Titel und mehr spielt. Olise steht bis 2029 unter Vertrag, womit die Kontrolle klar in München liegt.

Doch Transfersagas werden selten nur von Logik bestimmt. Liverpools Bedarf ist akut. Salahs Abgang nimmt nicht nur Tore, sondern auch Struktur, Führung und Identität auf dem rechten Flügel. Jeder Ersatz wird sowohl statistisches als auch psychologisches Gewicht mit sich bringen.

Steven Gerrards Einschätzung zu Olise fügt der Diskussion eine weitere Ebene hinzu. Er hob die Unberechenbarkeit des Flügelspielers hervor und merkte an, dass Verteidiger Schwierigkeiten hätten, ihn auf die schwächere Seite zu lenken, weil „sein rechter Fuß genauso stark ist wie sein linker“. In Eins-gegen-eins-Situationen wird genau diese Dualität zu einem entscheidenden Vorteil.

Liverpool steht damit vor einem vertrauten Paradox. Die Ideallösung existiert, doch sie zu bekommen, würde bedeuten, sowohl finanzielle als auch strategische Grenzen zu verschieben. Pennants kämpferischer Aufruf mag überzogen klingen, doch er bringt die Dringlichkeit des Moments auf den Punkt.

Das kommende Transferfenster wird zeigen, ob Liverpool bereit ist, mit genau dieser Überzeugung zu handeln, oder ob der Klub einen breiteren, maßvolleren Neuaufbau verfolgt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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