Anfield Index
·6. Mai 2026
Ex-Liverpool-Star nennt idealen Salah-Ersatz

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·6. Mai 2026

Der bevorstehende Umbruch bei Liverpool nach Mohamed Salah hat im Fußball für Diskussionen gesorgt, und Michael Owen hat dazu eine klare, entschlossene Meinung abgegeben. Der frühere Stürmer sieht in Jarrod Bowen den idealen Kandidaten für eine der anspruchsvollsten Rollen im europäischen Fußball: die Position des Rechtsaußen an der Anfield Road.
Da Salah diesen Sommer voraussichtlich gehen wird, steht Liverpool vor einer strukturellen und taktischen Herausforderung. Seine Produktivität, Konstanz und Gefährlichkeit zu ersetzen, erfordert mehr, als einfach nur einen neuen Angreifer zu verpflichten. Gefragt ist ein Spieler, der Räume richtig liest, eiskalt abschließt und über eine lange Saison hinweg konstant auf hohem Niveau spielt.
Owens Unterstützung für Bowen basiert auf dessen technischer Vielseitigkeit und Mentalität, Eigenschaften, die den Aufstieg des West-Ham-Kapitäns geprägt haben. Im Gespräch bei talkSPORT Breakfast sagte Owen: „Woher wusstet ihr das? Ich habe gestern ein paar meiner Kumpels gesagt, dass er der eine Spieler ist, den ich verpflichten würde. Natürlich ist er eine Spielerlegende, West Ham vergöttert den Mann, und völlig zu Recht, aber wenn sie absteigen, wäre er die richtige Wahl für Liverpool.“
Diese Überzeugung wurde durch Erfahrungen aus erster Hand noch bestärkt. Owen ergänzte: „Ich halte ihn für absolut brillant. Ich hatte das Glück, letzte Saison mit ihm für eine TV-Sendung eine Stürmer-Masterclass zu machen, und ich konnte kaum glauben, wie gut er mit beiden Füßen ist, bei Ecken, mit seinem Tempo, und er ist ein überragender Vollstrecker. Er ist ein brillanter Spieler, den ich mit zur Weltmeisterschaft nehmen würde. Ich will die West-Ham-Fans nicht verärgern, aber wenn sie absteigen, wäre er meine Ideallösung als Salah-Ersatz.“
Dieses Lob unterstreicht Bowens rundes Gesamtpaket. Er ist mit beiden Füßen stark, kann bei Standards liefern und ist in seinen Bewegungen unermüdlich, was ihm taktische Flexibilität verleiht. Unter Arne Slot, dessen System auf flüssige Angriffsmuster setzt, könnte sich Bowens Anpassungsfähigkeit als äußerst wertvoll erweisen.
Liverpools Offensivoptionen bleiben zahlreich, doch Owens Analyse weist auf ein klares Ungleichgewicht hin. Trotz erheblicher Investitionen fehlt dem Kader ein natürlicher Rechtsaußen vom Typ Salah. Spieler wie Cody Gakpo und Florian Wirtz bringen Kreativität und Torgefahr mit, interpretieren die Rolle aber anders, ziehen oft in die Mitte oder bevorzugen andere Räume.
Owen sprach diese Lücke direkt an: „Sie werden am Team nur ein wenig operieren müssen, sie haben im letzten Jahr ein Vermögen ausgegeben. Ich weiß, dass sie im letzten Jahr auch viel Geld wieder eingenommen haben, aber sie haben einen großen Teil davon direkt wieder ausgegeben, und ich bezweifle, dass noch viel übrig ist, um noch einmal so viel auszugeben. Aber sie werden Salah ersetzen müssen, das ist die erste Priorität.“
Er fuhr fort: „Es gibt aktuell niemanden im Team, der wie Salah ist, also ein Rechtsaußen. In anderen Positionen gibt es mit Alexander Isak und Hugo Ekitike Optionen, aber sie arbeiten sich durch Verletzungen. Dann gibt es Rio Ngumoha, der versucht, in die Mannschaft hineinzukommen, und dann sind da noch Cody Gakpo und Florian Wirtz. Nach vorne gibt es viele Optionen, aber keine auf der rechten Seite.“
Diese Einschätzung spiegelt eine grundlegendere Frage bei der Kaderplanung wider. Liverpools Ausgaben waren zuletzt erheblich, dennoch bleiben gezielte Verstärkungen nötig, um national und in Europa konkurrenzfähig zu bleiben.
Ein möglicher Transfer von Bowen würde stark von den Umständen bei West Ham abhängen. Ein Abstieg könnte die finanzielle Lage verändern und Verhandlungen realistischer machen. Ohne dieses Szenario müsste Liverpool womöglich andere Strategien verfolgen oder besonders geschickt verhandeln.
Der frühere Liverpool-Flügelspieler Jermaine Pennant äußerte sich mit Blick auf die verfügbaren Mittel eher vorsichtig: „Ich glaube nicht, dass wir ein riesiges Budget haben werden. Wir bekommen zwei gute Verteidiger zurück, was ein Segen ist. Wir werden auch Conor Bradley zurückbekommen, was ebenfalls großartige Nachrichten für die nächste Saison sind. Wir müssen ihnen Geld geben, denn dasselbe Slot-System wird nicht funktionieren. Mit der Gruppe, die wir haben, bin ich persönlich der Meinung, dass ein neuer Stil, die ‚alte Liverpool-Art‘, mehr aus diesen Spielern herausholen und bessere Leistungen sowie bessere Ergebnisse bringen würde.“
Für Liverpool ist die Rechnung klar. Salah zu ersetzen, ist sowohl sportlich als auch finanziell eine Herausforderung. Owens Unterstützung für Bowen verleiht der Debatte eine überzeugende zusätzliche Dimension, die auf Erfahrung und Beobachtung beruht. Ob aus dieser Empfehlung tatsächlich ein konkreter Schritt wird, dürfte eine entscheidende Phase in Liverpools Entwicklung unter Slot prägen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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