Football Italia
·18. August 2026
Ex-Milan-Jugendboss Galli gegen Maldini: „Kann nicht über Nachwuchs reden“

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·18. August 2026

Filippo Galli hat auf Paolo Maldini zurückgeschlagen und betont, dass die Milan-Ikone den italienischen Jugendfußball nicht beurteilen könne, „ohne jemals von innen heraus die tägliche Arbeit erlebt zu haben, die Entwicklung erfordert.“
Laut der Gazzetta dello Sport nutzte Galli seinen Blog La Complessità del Calcio, um auf Maldinis jüngstes Interview mit dem Corriere della Sera zu antworten, in dem der ehemalige Kapitän von Milan und Italien erklärte, dass italienische Akademien zu sehr von Taktik besessen seien und individuellem Talent feindlich gegenüberstünden, wobei er auf die Erfahrungen seiner eigenen Söhne in Milans Jugendabteilung verwies.
Galli, der von 2009 bis 2018 Milans settore giovanile leitete, wies die Behauptung direkt zurück: „Ich war von 2009 bis 2018 Leiter des Jugendsektors von AC Milan. Diese Kommentare betreffen mich daher direkt.“

ITALIEN – 15. DEZEMBER: Filippo Galli, Roberto Donadoni, Alberico Evani und Giovanni Galli während der Show zum 125-jährigen Jubiläum vor dem Serie-A-Spiel zwischen AC Milan und Genoa im Stadio Giuseppe Meazza am 15. Dezember 2024. (Foto von Marco Luzzani/Getty Images)
Galli betonte, dass Technik nicht losgelöst vom taktischen Verständnis gelehrt werden könne und dass Italiens eigentliches Defizit woanders liege: „Italiens technisches Problem ist nicht die Mauer, wenn überhaupt, dann ist es der Hof“, sagte er und verwies eher auf einen Mangel an unbeaufsichtigtem Straßenfußball als auf ein Übermaß an Training.
Er sagte, dass die Rossoneri-Akademie unter seiner Leitung auf offensivem Fußball aufgebaut gewesen sei, der „unsere Vorstellung von Ausbildungsfußball niemals für ein sofortiges Ergebnis geopfert hat“, wobei Fehler „als Sprungbrett und nicht als Makel“ behandelt worden seien.
Galli ging auch auf Maldinis Verweis auf seinen Sohn Daniel ein und enthüllte, dass der Mittelfeldspieler „technisch gesehen körperlich ein Spätentwickler“ gewesen sei, aber dennoch regelmäßig Spielzeit vor weiter entwickelten Mannschaftskameraden erhalten habe und zu den Hauptfiguren gehörte, als Milans U16 Roma in einem Finale deklassierte.
Zum Schluss setzte er noch einen gezielten Seitenhieb auf Maldinis fehlende praktische Erfahrung im Akademiebereich und fügte hinzu, er könne „eine Darstellung, die so weit von dem entfernt ist, was diese Arbeit tatsächlich war“, nicht einfach durchgehen lassen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































