Football Italia
·23. April 2026
Ex-Motta-Coach Spartera sieht Lazio-Held als Zukunft der Nationalelf

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·23. April 2026

Die Nacht, in der Edoardo Motta vier Elfmeter hielt und Lazio damit ins Coppa-Italia-Finale gegen Inter brachte, wurde mit besonderem Stolz von einem Mann aus einer kleinen Akademie in Casale Monferrato verfolgt: dem Trainer, der den schüchternen zehnjährigen Jungen zuerst entdeckte und ihm half, den Weg in den Profifußball einzuschlagen.
Tiziano Spartera, der die ASD Soccer Spartera Academy leitet, bei der Motta seine ersten Entwicklungsschritte machte, sprach exklusiv mit Tuttomercatoweb nach der außergewöhnlichen Nacht seines früheren Schützlings in Bergamo, einem Abend mit einer spektakulären Parade gegen Scamacca und vier gehaltenen Elfmetern in Folge.
„Ich war mit seinem Vater am Telefon“, sagte Spartera. „Er ist natürlich sehr glücklich. Wir haben uns an den Tag erinnert, an dem er Edoardo zu meiner Akademie brachte. Er war zehneinhalb und ein schüchterner Junge. Er hat einen weiten Weg hinter sich, und es liegt noch so viel vor ihm.“
Die Emotionen beim Anblick seines ehemaligen Schützlings auf einer solchen Bühne gingen ihm offensichtlich tief unter die Haut.
„Ich hatte die ganze Nacht Gänsehaut. Ich sage ehrlich die Wahrheit, ich war gerührt“, sagte Spartera. „Vier Elfmeter in Folge zu halten und Lazio ins Coppa-Italia-Finale zu bringen, ist eine unbeschreibliche Quelle des Stolzes.“

BERGAMO, ITALIEN – 22. APRIL: Gustav Isaksen und Edoardo Motta von Lazio feiern nach dem Sieg der Mannschaft im Coppa-Italia-Halbfinalspiel zwischen Atalanta BC und SS Lazio in der New Balance Arena am 22. April 2026 in Bergamo, Italien. (Foto von Marco Luzzani/Getty Images)
Spartera zeichnete ein lebendiges Bild des jungen Motta: mental weiter als seine Jahre, engagierter als seine Gleichaltrigen und bereits mit den technischen Grundlagen ausgestattet, die seitdem auf Profi-Niveau aufgeblüht sind.
„Er arbeitete sehr intensiv mit uns und war mental schon sehr gefestigt“, erinnerte er sich.
„Er hatte ein klares Ziel und trainierte härter als die anderen. Er lernte und arbeitete, ohne sich jemals zu beschweren.“ Die einzige Herausforderung war seine natürliche Schüchternheit. „Weil er schüchtern war, hatte er Angst, aus seinem Tor herauszukommen, er klebte förmlich an der Linie. Ich habe ihn dazu gebracht, mit seinen Verteidigern zu sprechen und sie zu organisieren. Ich habe ihm Mut und Ruhe gegeben.“
Novara hatte aufgrund der Verbindung zur Akademie ein Vorkaufsrecht auf den Jungen, entschied sich am Ende jedoch gegen eine Verpflichtung – eine Entscheidung, die sie laut Spartera heute bereuen dürften.
Juventus verlor keine Zeit und nahm Motta in sein Ausbildungssystem auf, bevor Stationen bei Reggiana und schließlich Lazio folgten, wo Provedels Verletzung ihn viel früher ins Rampenlicht rückte, als viele erwartet hatten.
Zur allgemeineren Frage, warum man sich im italienischen Fußball schwertut, jungen Torhütern zu vertrauen, fand Spartera klare Worte.
„In Italien tun wir uns schwer damit, jungen Spielern Vertrauen zu schenken und ihre Fehler zu akzeptieren“, sagte er. „In anderen Ländern haben sie mit 23 schon die Erfahrung, um für die Nationalmannschaft zu spielen. Man muss an junge Spieler glauben und sie nicht beim ersten Fehler bestrafen.“ Über Mottas internationale Zukunft äußerte er sich ebenso deutlich. „Seine Zukunft ist ganz sicher rosig, auf jeden Fall als künftiger Nationalspieler.“
Auf die Frage, an welchen Torhüter ihn der junge Motta erinnere, zögerte Spartera nicht. „Francesco Toldo, eine dominante Präsenz, imponierend von der Statur her.“ Seine einzige technische Anmerkung für den weiteren Weg? „Körperlich muss er noch ein wenig zulegen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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