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·14. Juni 2026
Ex-Nationaltrainer Brasiliens äußert Kritik nach Marokko-Remis

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Beinahe überrollt wurde die Selecao in der Anfangsphase gegen Marokko. Ex-Nationaltrainer Vanderlei Luxemburgo kritisierte das Team von Carlo Ancelotti nun heftig.
Vanderlei Luxemburgo ist einer der legendärsten Trainer des brasilianischen Fußballs und arbeitete über 40 Jahre an der Seitenlinie. Von 1998 bis 2000 betreute er die Selecao und gewann unter anderem die Copa America 1999, als Trainer von Real Madrid leitete er im Jahre 2005 Spieler wie Zinedine Zidane, Ronaldo Nazario oder David Beckham. Kaum ein anderer kann somit auf solch eine Erfahrung zurückblicken. Nun fand der 2023 zurückgetretene Ex-Trainer harsche Worte für den WM-Auftakt Brasiliens gegen Marokko.
"Ich glaube, einige Dinge müssen überarbeitet werden. Zu Casemiro, ich glaube, er schafft es nicht mehr, in einem Zweier-Mittelfeld zu spielen, da braucht es drei.", führte der 74-Jährige aus. Weiter erklärte er: "Igor Thiago hat die erste Halbzeit gespielt, noch ein bisschen von der zweiten, er hat den Ball drei-, viermal berührt – das ist viel zu wenig für eine Weltmeisterschaft, oder?."
Spielerisch kritisiert er: "Unsere Abwehr stand in einer Linie, und ein Ball, der zwischen die beiden Innenverteidiger gespielt wurde, führte zum Tor von Marokko." Auch zu Neymar und Vinicius Junior gab Luxemburgo seine Meinung ab: "Ich glaube, dass die Ankunft von Neymar der Mannschaft jetzt eine Ruhe und Qualität verleihen wird, die ihr bisher fehlt – nur Vini Jr. hat diese Qualität im Einzel. Es ist ein Eins-gegen-Eins. Das ist in Brasilien viel zu wenig."







































