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·26. April 2026
Ex-Präsident enthüllt: Barça drohte nach Neymar-Abgang auch der Messi-Verlust

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Ex-Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu hat verraten, dass Lionel Messi (38) im Sommer 2017 für 400 Millionen Euro hätte abgeworben werden können. Nur eine teure Vertragsverlängerung verhinderte den Mega-Transfer.
Der Sommer 2017 war ein Erdbeben für den FC Barcelona. Neymar hatte die Katalanen für die damalige Weltrekord-Ablöse von 222 Millionen Euro in Richtung Paris Saint-Germain verlassen. Hinter den Kulissen drohte ein noch größerer Schock.
Wie Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu nun enthüllte, hatte ein nicht genannter Klub unmittelbar nach Neymars Abgang Vorbereitungen getroffen, Messis damalige Ausstiegsklausel von 400 Millionen Euro zu aktivieren. Eine gewaltige Summe – aber nach dem zuvor für unvorstellbar gehaltenen Neymar-Transfer offenbar nicht mehr undenkbar.
"Nachdem Neymar im August 2017 gegangen war, erhielten wir die Information, dass ein anderer Klub bereit war, Messis Ausstiegsklausel von 400 Millionen Euro zu bezahlen", so Bartomeu laut der Sportzeitung AS. Die Reaktion der Blaugrana: Sofortige Krisengespräche.
Bartomeu setzte sich Messi und dessen Vater und Berater Jorge zusammen. Das Ergebnis: eine Vertragsverlängerung mit einer auf 700 Millionen Euro erhöhten Ausstiegsklausel, unterzeichnet im November 2017.
La Pulga erhielt eine deutliche Gehaltserhöhung, die aber laut Bartomeu gerechtfertigt war: "Messis Gehalt war aus meiner Sicht sehr angemessen, besonders wenn man bedenkt, was er dem Verein gab – auf und neben dem Platz."
Die Logik des damaligen Präsidenten war simpel. "Wenn 222 Millionen für Neymar bezahlt wurden, konnten sie auch 400 Millionen für Leo bezahlen. Wir wollten ihn unter keinen Umständen verlieren."
Welcher Klub die 400 Millionen Euro auf den Tisch legen wollte, verriet Bartomeu nicht. PSG hatte gerade Neymar verpflichtet und verfügte über nahezu unbegrenzte finanzielle Mittel.
Auch Manchester City unter der Leitung von Pep Guardiola – Messis ehemaligem Trainer bei Barça – galt damals als heißer Kandidat. Konkrete Belege gibt es allerdings nicht.
Messi blieb bekanntlich noch bis 2021 beim FC Barcelona, ehe ihn die finanzielle Schieflage der Katalanen zum ablösefreien Wechsel zu PSG zwang. Ein Abschied unter Tränen, der die Fußballwelt erschütterte.
Heute spielt der achtmalige Ballon-d'Or-Gewinner für Inter Miami und lässt dort mit teils grandiosen Leistungen seine ruhmreiche Karriere durchaus noch ambitioniert ausklingen.









































