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·18. September 2026

Ex-Premier-League-Verteidiger kritisiert Liverpool-Duo

Artikelbild:Ex-Premier-League-Verteidiger kritisiert Liverpool-Duo

Liverpools Außenverteidiger-Problem nach Richard-Dunne-Urteil im Fokus

Liverpools Probleme sind nicht schwer zu erkennen. Sie zeigen sich im Umschaltspiel, sind in offenen Räumen offensichtlich und werden immer wieder offengelegt, wenn Spiele auseinandergezogen werden. Richard Dunne hat im Gespräch mit Liverpool.com via OLBG den Kern des Problems direkt benannt und die Außenverteidiger-Positionen als einen Hauptgrund dafür ausgemacht, warum Liverpool nicht ganz oben mithalten kann.

Im Fokus stehen die Namen Jeremie Frimpong und Milos Kerkez. Beide kamen mit dem Ruf von Energie, Aggressivität und offensiver Ausrichtung. Beide wirkten wie Spieler, die zu einer modernen Mannschaft passen, die Breite aus der Tiefe und Tempo bei der Rückwärtsbewegung will. Das Problem ist aus Dunnes Sicht aber einfacher. Liverpool braucht auf diesen Positionen mehr defensive Stabilität, wenn der Klub ganz oben ernsthaft konkurrenzfähig sein will.


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Jeremie Frimpong und Milos Kerkez unter Druck

Dunnes Urteil war deutlich: „Das Problem, das sie haben, sind ihre Außenverteidiger, und ich glaube, das weiß jeder.“ Er legte nach: „Die Außenverteidiger haben nicht das Niveau, das Liverpool braucht, jedenfalls defensiv nicht. Es gab die Hoffnung, dass Kerkez die Form wiederfinden könnte, die er unter Iraola bei Bournemouth hatte, aber das scheint nicht der Fall zu sein.“

Genau darin liegt der Kern. Frimpong und Kerkez sind aggressive, nach vorne verteidigende Außenverteidiger, aber Liverpool zahlt den Preis für das, was hinter ihnen passiert. Es geht nicht darum, ob sie angreifen können. Das können sie. Es geht darum, ob die Mannschaft die Risiken auffangen kann, die ihre Positionierung mit sich bringt. Im Moment lautet die Antwort darauf zu oft nein.

Unter Andoni Iraola ist der Wunsch klar erkennbar, mit Intensität zu spielen und viele Spieler nach vorne zu schicken. Das kann funktionieren, aber nur, wenn die Abstände stimmen und die Struktur hinter dem Ball stabil bleibt. Liverpool hat diese Balance bislang nicht konstant gefunden.

Defensive Struktur bleibt Liverpools Sorge

Dunne verwies auch auf das größere Problem. „Sie sind zeitweise zu offen, und das verursacht die Probleme“, sagte er. Diese Einschätzung wirkt zutreffend. Es geht nicht nur um das individuelle Verteidigen. Es geht um Formation, Absicherung und darum, ob das Mittelfeld genug Schutz bietet, wenn Angriffe ins Leere laufen.

Virgil van Dijk ist in vielerlei Hinsicht weiter ein Abwehrspieler von Weltklasse, aber man sollte nicht erwarten, dass er jedes Feuer allein löscht. Auch hier war Dunnes Punkt treffend: „Das Mittelfeld hält seine Position nicht, und Van Dijk ist ein herausragender Spieler, aber man will ihn hinten nicht zu oft isoliert lassen, weil er wahrscheinlich nicht mehr so schnell ist wie früher. Das macht es etwas schwieriger.“

Genau darin liegt die Gefahr für Liverpool. Die Außenverteidiger schieben nach vorne, die Unterstützung aus dem Mittelfeld kommt zu spät, und die Innenverteidiger werden entblößt. Daraus entsteht eine taktische Kettenreaktion.

Das Transferfenster im Januar könnte entscheidend sein

Dunne glaubt, dass die Lösung auf dem Transfermarkt gefunden werden muss. „Wenn sie noch ein oder zwei Außenverteidiger dazugeholt hätten, hätte Liverpool davon profitiert“, sagte er, bevor er abschließend meinte: „Aber im Moment ist es nun mal so, wie es ist, und ich bin sicher, dass sie das erkennen und versuchen werden, es im Januar zu beheben.“

Das wirkt realistisch. Liverpool braucht nicht zwingend einen kompletten Umbruch, aber der Klub braucht Optionen. Spezialisten, die Eins-gegen-eins verteidigen können, die Linie halten und Iraola erlauben, seinen Ansatz zu variieren, würden das Bild verändern. Im Moment wissen die Rivalen genau, wo sie ansetzen müssen. Sie attackieren die Halbräume, greifen die freien Räume an und zwingen Liverpool zu Rückwärtsläufen, die die Mannschaft nicht gut genug kontrolliert.

Wenn sich das nicht verbessert, wird die Titeldebatte eher theoretisch als real.

Unsere Sicht

Aus hoffnungsvoller Liverpool-Sicht gibt es noch Spielraum für eine Wende. Dunne hat recht, das Problem anzusprechen, denn so zu tun, als sei alles in Ordnung, hilft niemandem. Frimpong und Kerkez wirkten defensiv beide anfällig, und die Fans sehen, dass Gegner gezielt versuchen, sie zu isolieren. Trotzdem fühlt sich das eher nach einem Problem an, das man ebenso gut trainieren wie wegkaufen kann.

Iraola hat schon früher Mannschaften aufgebaut, die mutigen Fußball spielen, ohne dabei die gesamte defensive Kontrolle zu verlieren. Wenn er die Abstände im Mittelfeld richtig hinbekommt und Liverpool gezielter entscheidet, wann beide Außenverteidiger gleichzeitig nach vorne gehen, könnten dieselben Spieler plötzlich deutlich verlässlicher wirken. Selbstvertrauen und Struktur sind entscheidend. Außenverteidiger sehen immer schlechter aus, wenn der Schutz vor ihnen nicht kompakt genug ist.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass dieser Kader einfach Zeit braucht, um sich an das zu gewöhnen, was der Trainer verlangt. Kerkez hat seine Qualität schon gezeigt, und Frimpongs Tempo sowie seine offensive Gefahr bleiben wertvolle Waffen. Kein Fan will, dass Liverpool passiv wird, nur um eine Schwäche zu beheben. Die bessere Lösung ist Feinschliff, nicht Rückzug.

Der Januar könnte durchaus Verstärkungen bringen, und das sollte wahrscheinlich auch so sein, wenn das richtige Profil verfügbar ist. Die größere Hoffnung ist aber, dass Liverpool sich schnell genug stabilisieren kann, um im Rennen zu bleiben, und dann klug statt aus der Not heraus nachlegt. Wenn das gelingt, wird diese Sorge beherrschbar statt prägend.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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