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·26. Februar 2026

Ex-Star hadert mit Abgang: „Hätte gerne länger für Bayern gespielt“

Artikelbild:Ex-Star hadert mit Abgang: „Hätte gerne länger für Bayern gespielt“

Der FC Bayern ist für viele Fußballer der Traumverein in ihrer Karriere. Ein ehemaliger Nationalspieler blickt auf seine Zeit in München zurück.

35 Pflichtspiele absolvierte Sebastian Rudy in der Saison 2017/2018 für den Rekordmeister, ehe sich der heute 35-Jährige dem FC Schalke 04 anschloss. „Leider ist es nur ein Jahr geworden. Ich hätte gerne länger für den FC Bayern gespielt“, räumte Rudy nun im Gespräch mit Spox ein: „Aber das ist immer auch eine Frage der jeweiligen Trainer und Verantwortlichen.“ In der Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 habe sich jedoch schnell abgezeichnet, dass Niko Kovac nicht mehr mit dem variabel einsetzbaren Akteur plant.


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Rudy wechselte schließlich für 16 Millionen Euro nach Gelsenkirchen, wurde dort aber nie glücklich. „Das war ein beidseitiges Missverständnis. Es ist nicht nur Schalke Schuld, dass es schief gegangen ist – auch ich habe sicherlich dazu beigetragen“, gab der 29-fache Nationalspieler zu: „Trotzdem habe ich aus dieser Zeit viel mitgenommen. Ich bin als Persönlichkeit gereift und habe gelernt, besser mit Druck umzugehen. Das hat mich abgehärtet. Seitdem lasse ich vieles nicht mehr so nah an mich heran. Man kann mich nicht leicht unterkriegen.“

In der Kreisklasse: Ex-Bayern-Star Rudy kickt noch immer

Nach dem enttäuschenden Jahr auf Schalke kehrte Rudy zur TSG Hoffenheim zurück, wo er vor seinem Bayern-Intermezzo zum Nationalspieler wurde. 2023 beendete er bei der TSG seine Karriere und ist mittlerweile im Scouting des Bundesligisten tätig. „Als Scout meldet man sich immer beim jeweiligen Verein an und fragt nach Karten. In der Regel werden sie auch bereitgestellt. Der Verein weiß also im Normalfall, welche Scouts kommen – und meistens auch, um welchen Spieler es geht. Ich mache aber auch oft Übersichts-Scouting“, beschrieb er seinen neuen Aufgabenbereich.

Darüber hinaus treibt der Confederations-Cup-Sieger von 2017 seine Trainerkarriere voran und kickt selbst noch in der Kreisklasse. „Es macht mir extrem viel Spaß, auch wenn es nur achte Liga ist“, schwärmte Rudy, der betonte, dass es ihm guttut, ohne Druck spielen zu können: „In jedem Training und Match sieht man die Freude der Spieler. Das finde ich schön. Und danach steht immer ein Kasten Bier bereit. Egal ob man gewinnt oder verliert.“

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Foto: Getty Images

So ganz hat der 35-Jährige den FC Bayern übrigens bis heute nicht verlassen. Hin und wieder steht er für die Legendenelf der Münchener auf dem Platz. Als der Anruf von Raimond Aumann kam, musste er nicht zweimal überlegen: „Ich habe mich sofort bereit erklärt. Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Es macht mir großen Spaß, mit solchen Fußball-Persönlichkeiten zusammenzuspielen.“

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