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·2. August 2026
Exklusiv: FC Basel und FCZ beobachten Lausanne-Newcomer Ibrahim Mendes

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·2. August 2026

Beim FC Lausanne-Sport sind die Entscheidungsträger nicht weniger als begeistert von Ibrahim Mendes. Zu seinen frischgebackenen Bewunderern gehört unter anderem Trainer Luka Elsner, der nach dem 1:1 gegen GC, bei dem Mendes überraschend in der Startelf stand und mit einem Traumtor alle verzückte, grosse Worte wählte.
«Er ist ein überragender Spieler», schwärmte Elsner über Mendes, der vor rund anderthalb Jahren in der Schweiz noch 4. Liga spielte. «Zwar hatte er in der Challenge League nicht so viele Torbeteiligungen gesammelt, aber er hat gute Eigenschaften. Wir haben ihn enorm gefordert, aber er konnte den Unterschied machen.»
Der imponierende Auftritt gegen GC hat Mendes im darauffolgenden Auswärtsspiel gegen den FC Basel erneut ein Mandat in der Startelf beschert. Und auch beim 1:0-Sieg im Joggeli hatte Mendes gute Momente, etwa als er in einer Aktion dem Basler Innenverteidiger Flavius Daniliuc durch seine enorme Geschwindigkeit entwischte. Gegenspieler Nicolas Vouilloz hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun.
Lausanne-Shootingstar Ibrahim Mendes beim FC Basel und FCZ unter Beobachtung
Vor allem der rotblaue Gegner dürfte am Samstag nicht schlecht gestaunt haben. Nach Informationen von 4-4-2.ch beobachten die Basler Mendes als zukünftige mögliche Verstärkung. Der FC Zürich und Klubs aus Italien schauen ebenfalls genauer hin und wollen kein Update verpassen.
Wie Lausanne-Sport mit dem Youngster plant, ist bisher nicht bekannt. Kein Wunder also, dass andere Klubs inzwischen die Spur aufgenommen haben. Nach den ersten Eindrücken der neuen Saison sollte LS jedoch schnell in die Gänge kommen, denn Mendes‘ läuft 2027 aus.
Und in Lausanne ist man hinsichtlich der Förderung der eigenen Talente zuletzt überhaupt nicht gut weggekommen. Die Waadtländer waren in der Vorsaison in der Youth Trophy, in der die Vereine für den Einsatz junger Schweizer Spieler belohnt werden, mit einer Talentespielzeit von nur 518 Minuten Vorletzter. Noch weniger setzte nur der FC Lugano (27 Minuten) auf den Nachwuchs.
Einige Akteure haben daraus bereits Konsequenzen gezogen. Darren Okoh hat sich dem FC Basel angeschlossen, Toptalent Nolaan Stifani hat sich für einen Wechsel nach Frankreich entschieden. Und Tegra Bolongo wird LS ebenfalls verlassen und sich zu Juventus Turin verändern.
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